0:2-Hypothek für die Lakers

Der Stanley-Cup-Sieger 2004 wird aus dem Kreise des Quartetts Philadelphia Flyers, Tampa Bay Lightning, San Jose Sharks und Calgary Flames kommen. Im NBA-Playoff liegen die LA Lakers gegen die Spurs 0:2 zurück.

Die beiden Conference-Finali stehen seit Dienstag fest, in der Eastern-Conference treffen Philadelphia und Tampa Bay, in der Western-Conference San Jose und Calgary aufeinander. Die Flyers machten den Aufstieg mit einem 3:2 nach Overtime in Toronto perfekt, die Sharks schafften ebenfalls auswärts mit einem 3:1 in Colorado den Sprung in die nächste Runde. In Toronto ging die Partie in die Verlängerung, in der Jeremy Roenick den Sieg der Gäste aus Philadelphia fixierte. Beide Teams gewannen ihre „best-of-seven”-Serien 4:2.

NHL-Playoff-Ergebnisse:

Eastern Conference:
Toronto Maple Leafs – Philadelphia Flyers: 2:3 n.V. (Endstand: 2:4)
Montreal Canadiens – Tampa Bay Lightning: 1:3 (0.4)

Western Conference:
Colorado Avalanche – San Jose Sharks: 1:3 (2:4)
Calgary Flames – Detroit Red Wings: 1:0 n.V. (4:2)

Statistik spricht gegen Wende

Die Los Angeles Lakers liegen im NBA- Playoff-Semifinale der Western Conference gegen die San Antonio Spurs bereits 0:2 zurück, die zweite Partie des “best of seven”-Duells ging auswärts 85:95 verloren. Nach zwei Partien in Texas wird das dritte Match in der Nacht auf Montag in Kalifornien ausgetragen. War Los Angeles schon zur Halbzeit 16 Punkte zurückgelegen, führten sie sechs Minuten vor Spielende plötzlich 80:78. Mehrere verwandelte Freiwürfe des auf 30 Punkte gekommenen Franzosen Tony Parker brachten aber die Entscheidung zu Gunsten der Spurs. Die Statistik spricht gegen die Lakers, bei insgesamt 170 Versuchen in der NBA-Geschichte wurde erst zwei Mal ein 0:2-Rückstand in einen Sieg umgewandelt.

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