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„Queen Mum“ aufgebahrt

In London wurde der Sarg mit der britischen Königinmutter am Freitag in die Westminster Hall übergeführt. An der halbstündigen Prozession nahmen tausende Menschen teil.

Die Trauerprozession zu Ehren der britischen Königinmutter durch die Innenstadt von London hat am Freitagmittag ihr Ziel, die Westminster Hall, erreicht. In der mittelalterlichen Halle wurde die Verstorbene aufgebahrt. Mehr als 1.600 Soldaten in zum Teil farbenprächtigen Uniformen hatten zuvor die von sechs Pferden gezogene Geschützlafette mit dem Sarg über die Prachtstraßen „The Mall“ und „Whitehall“ zum Palast von Westminster begleitet.

Hinter dem Sarg schritten 14 Mitglieder der Königsfamilie, darunter der Thronfolger Prinz Charles (53) und seine Söhne William (19) und Harry (17), seine Geschwister Anne (51), Andrew (42) und Edward (37) sowie sein Vater Prinz Philip (80). Dahinter kamen unter anderem einige treue Diener der Königinmutter, etwa ihr Page William Tallon, genannt „Hintertreppen-Billy“. Königin Elizabeth II. (75) erwartete den Zug in der Westminster Hall.

Bei Sonnenschein hatten sich mehrere tausend Menschen in der britischen Hauptstadt eingefunden, um das zeremonielle Schauspiel zu verfolgen. Etwa 2.500 Polizisten überwachten die Prozession. Auf den Dächern entlang der gesamten Strecke waren Scharfschützen postiert.

Die Route führte entlang der Schauplätze wichtiger Lebensstationen der Königinmutter. Die Prozession begann neben dem Clarence House, der Residenz, in der sie 50 Jahre als Witwe gelebt hatte, und zog dann über die Prachtstraße „The Mall“ mit Blick auf den Buckingham- Palast, wo dem Königspaar 1945 am „Victory Day“ Zehntausende zugejubelt hatten. Während der halbstündigen Prozession wurde Trauermusik gespielt und Salut geschossen. Königin Elizabeth, die Königinmutter, war am Samstag im Alter von 101 Jahren gestorben.

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