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„Euro“ erhielt Karlspreises

Für seinen Beitrag zum Zusammenwachsen Europas ist der „Euro“ am Donnerstag mit dem internationalen Aachener Karlspreis ausgezeichnet worden.

Damit ging die seit 1950 verliehene Auszeichnung erstmals nicht an eine Person oder Organisation. Der Preis wurde vom Präsidenten der Europäischen Zentralbank, Duisenberg, entgegen genommen.

Vor mehr als 1.000 Gästen im historischen Krönungssaal des Aachener Rathauses bezeichnete Duisenberg in seiner Dankesrede den Euro als Symbol der „politischen Vision“ eines geeinten Europas. Er wolle „dieser Vision Europas und all denen, die sie geformt und verwirklicht haben, Anerkennung zollen“. Namentlich nannte Duisenberg Ex-Kanzler Helmut Kohl und den früheren französischen Präsidenten Francois Mitterrand.

Der Euro sei „die erste Währung, die nicht nur ihre Bindung an Gold, sondern auch an einen Nationalstaat gelöst hat“, betonte der EZB-Präsident vor den geladenen Gästen. Der „kühne Schritt“ der Einführung einer Gemeinschaftswährung sei Bestandteil des umfassenderen Prozesses, „Europa nicht nur wirtschaftlich, sondern auch politisch zu vereinen“.

Auch Italiens Staatspräsident Ciampi hob in seiner Laudatio die Notwendigkeit hervor, die einheitliche Führung der Außen- und Verteidigungspolitik innerhalb der EU ohne weitere Verzögerungen zu verstärken.

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