“menschen, menschen san ma alle“

ein kunst-projekt zu freiheit.gleichheit.menschlichkeit im rahmen von rassismusfreiezone.at

Ausstellung und Lesung ab 30. September und ein Abend zur Massenpsychologie des Faschismus am 1. Oktober 2009 als sichtbares Zeichen für Solidarität mit den „Rassismusfreien Räumen und Zonen“ in Wien-Leopoldstadt!

Der Maler Walter Csuvala und der junge Literat Paul Auer nähern sich dem Thema mit den Mitteln der bildenden Kunst und der Sprache in einer assoziativen Folge von Bildern, Computeranimationen, Worten und Zitaten. Dabei steht das „Für-etws-Sein“ im Vordergrund: für Freiheit, für Gleichheit und für Menschlichkeit einzutreten als Ausdruck des friedlichen Zusammenlebens von Menschen über alle Unterschiede hinweg.
„Sind es immer die anderen?“ lautet der Titel einer Abendveranstaltung, die Wilhelm Reich und die Massenpsychologie des Faschismus zum Inhalt hat.

Nahezu täglich werden wir mit rassistischen, faschistischen bzw. faschistoiden Provokationen konfrontiert. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Faschismus sind keine „Dummenjungenstreiche“, sondern Ausdruck von Menschenverachtung und einer gesellschaftlichen Fehlentwicklung.

In Wien-Leopoldstadt hat sich ein Personenkomitee gebildet, das mit einer „antirassistischen Aktionswoche“ und kulturpolitischen Veranstaltungen von 25. September bis 2. Oktober zum Nachdenken und Umdenken anregen will.

Dies ist als Auftakt und Anstoß für einen langfristigen (Diskussions)-Prozess gedacht, der über die Bezirksgrenzen der Leopoldstadt hinaus auch „anderswo“ greifen soll, nicht mit „Reagieren“, sondern mit „Agieren“.

::kunst.projekte:: hat diese Idee aufgegriffen und „agiert“ mit einem „rassismusfreien Kunst-Raum“ im Cafe Club International auf dem Yppenplatz, mitten im multikulturellen Ottakring und in der angrenzenden Thelemangasse in den Räumen des Vereins welt & co.

Ausstellung und Lesung ab 30. September und ein Abend zur Massenpsychologie des Faschismus am 1. Oktober 2009 als sichtbares Zeichen für Solidarität mit den „Rassismusfreien Räumen und Zonen“ in Wien-Leopoldstadt!

Der Maler Walter Csuvala und der junge Literat Paul Auer nähern sich dem Thema mit den Mitteln der bildenden Kunst und der Sprache in einer assoziativen Folge von Bildern, Computeranimationen, Worten und Zitaten. Dabei steht das „Für-etws-Sein“ im Vordergrund: für Freiheit, für Gleichheit und für Menschlichkeit einzutreten als Ausdruck des friedlichen Zusammenlebens von Menschen über alle Unterschiede hinweg.
„Sind es immer die anderen?“ lautet der Titel einer Abendveranstaltung, die Wilhelm Reich und die Massenpsychologie des Faschismus zum Inhalt hat.

Nahezu täglich werden wir mit rassistischen, faschistischen bzw. faschistoiden Provokationen konfrontiert. Rassismus, Fremdenfeindlichkeit und Faschismus sind keine „Dummenjungenstreiche“, sondern Ausdruck von Menschenverachtung und einer gesellschaftlichen Fehlentwicklung.

In Wien-Leopoldstadt hat sich ein Personenkomitee gebildet, das mit einer „antirassistischen Aktionswoche“ und kulturpolitischen Veranstaltungen von 25. September bis 2. Oktober zum Nachdenken und Umdenken anregen will.

Dies ist als Auftakt und Anstoß für einen langfristigen (Diskussions)-Prozess gedacht, der über die Bezirksgrenzen der Leopoldstadt hinaus auch „anderswo“ greifen soll, nicht mit „Reagieren“, sondern mit „Agieren“.

::kunst.projekte:: hat diese Idee aufgegriffen und „agiert“ mit einem „rassismusfreien Kunst-Raum“ im Cafe Club International auf dem Yppenplatz, mitten im multikulturellen Ottakring und in der angrenzenden Thelemangasse in den Räumen des Vereins welt & co.

Der Refrain „Menschen, Menschen, san ma alle“ (aus dem von Helmut Qualtinger und André Heller interpretierten Wienerlied von Carl Lorens), der hier aus Ausstellungstitel gewählt wurde, steht für „Gleichheit trotz aller Unterschiede“. „Freiheit, Gleichheit, Menschlichkeit“ lautet die Devise. In dieser Ausstellung wird auf Provokation verzichtet. Es geht vielmehr darum, das Thema zu „entkrampfen“, den „erhobenen Zeigefinger“ wegzulassen und der Ernsthaftigkeit auch eine humorvolle, heitere Seite abzugewinnen.

Walter Csuvala zeigt eine Serie von karikaturähnlichen Köpfen als kleinformatige Tusch- und Bleistiftzeichnungen, gewissermaßen „Arbeitsskizzen“, die mit reduziertem Strich viele Leerräume zur eigenen Reflexion und Assoziation offen halten. Darüber gestaltet er mit diesem Material und knappen Textzitaten eine Computeranimation, die bei trockenem Wetter ins Freie hinaus projiziert werden soll.

Der aus Kärnten stammende Autor Paul Auer beschäftigt sich in seinen Texten vor allem mit der Frage, was das Phantastische, Visionäre und Traumhafte den gesellschaftlichen, politischen und ökonomischen Realitäten entgegen setzen kann. In seiner Erzählung „Radikale Ratten“ beschreibt er, wie ein junger Mann versucht, aus dem rechtsradikalen Milieu loszukommen, indem er als Zivildiener in einem Pflegeheim arbeitet. Auers Songtexte kreisen ebenfalls um Rassismus und Fremdenfeindlichkeit.

Eine Kritik des Faschismus lässt sich ohne Wilhelm Reichs Werk “Die Massenpsychologie des Faschismus” aus dem Jahre 1933, nicht denken. Reich liefert darin eine tiefgreifende Analyse des Zusammenhangs persönlicher, charakterlicher Entwicklung mit dem gesellschaftlichen Kontext und den daraus entstehenden politischen Konsequenzen. Faschistoides Denken und Verhalten betrachtet er als extremen Ausdruck dessen, dass „jede Gesellschaft die Charaktere produziert, die sie zu ihrer Erhaltung braucht” (Reich: Massenpsychologie.des Faschismus).

Für das Erkennen der Entstehungsprinzipien von Faschismus, Rassismus und anderen Formen der Menschenverachtung haben Reichs Hypothesen brandaktuelle Relevanz.
Zum Thema „Massenpsychologie des Faschismus“, begibt sich die Psychotherapeutin Renate Wieser gemeinsam mit dem Publikum am 1. Oktober auf eine experimentelle Spuren- und Lösungssuche.

Walter Csuvala und Paul Auer
menschen, menschen, san ma alle
eine assoziative folge von bildern, worten, zitaten + mehr…
von walter csuvala (bild+text+animation) und paul auer (text)
(im Rahmen der Ausstellungsreihe „menschen.kulturen.reflexionen“)

Ausstellungseröffnung und Lesung:
Mittwoch, 30. September 2009, 19 Uhr
Ausstellung bis Mitte Oktober 2009
Cafe Club International C.I. Payergasse 14, 1160 Wien
8-2 Uhr täglich
Sind es immer die anderen?
Zur „Massenpsychologie des Faschismus“ von Wilhelm Reich – ein Experiment

– Hintergrundinformation (Wer war Wilhelm Reich?)
– Selbsterfahrung, Spuren- und Lösungssuche
– Die Rede an den kleinen Mann

Renate Wieser, Psychotherapeutin, Mitglied des Wilhelm Reich Institutes, Körpertherapie nach Wilhelm Reich, Lehrbeauftragte an der Universität Innsbruck

Donnerstag, 1. Oktober 2009, 19 Uhr
Verein welt & co, Thelemangasse 6, 1170 Wien
Einlass ab 18 Uhr zur Besichtigung der Ausstellung „drei zyklen“ von Rupert Wenzel

Eintritt: freie Spende ab 7 EUR,
Zählkartenreservierung unter 0676 515 32 03

PRESSEKONTAKT:
Ursula Pfeiffer ::kunst.projekte::
0676/515 32 03 office@galeriestudio38.at www.galeriestudio38.at
www.galeriestudio38.at/rassismusfreiezone

www.galeriestudio38.at/presse

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