„Spion“ Zellhofer sah Niederlage von Jablonec

Austria-Trainer Georg Zellhofer wurde im tschechischen Teplice Zeuge einer 0:1-Niederlage des FK Jablonec, Gegner der Violetten in der zweiten UEFA-Cup-Qualifikations-Runde.

Vor dem Hinspiel am Donnerstag (20:30 Uhr) im Horr-Stadion „vollendete“ Jablonec mit der zweiten Pleite in Serie einen klassischen Fehlstart in die tschechische Gambrinus-Liga.

Auch die Auftaktpartie hatte der Ex-Klub von Austria-Stürmer David Lafata verloren, vor eigenem Publikum hatte es ein 0:1 gegen Slavia Prag gesetzt.
Obwohl die junge Mannschaft um die gestandenen Profis Milan Fukal und Miroslav Baranek nach einer Gelb-Roten Karte sogar 70 Minuten in Überzahl spielte, gelang Jablonec auch im zweiten Saisonspiel kein Tor. Das im UEFA-Cup so wichtige Auswärtstor wollen die Violetten den Gästen aus dem Norden Tschechiens unter keinen Umständen erlauben, weshalb „Spion“ Zellhofer nach seiner Rückkehr auch zur Vorsicht mahnte.

„Man hat ihnen zwar die Verunsicherung angemerkt, aber man hat auch deutlich gesehen, dass sie keine schlechte Mannschaft sind“, meinte der Oberösterreicher, der auch von einer guten Mischung im Team von Jablonec und schnellen, jungen Spielern berichtete. „Da marschieren alle, aber diesmal blieb das fruchtlos, weil der Teplice-Tormann eine Sensation war.“

Auch von der Defensive des kommenden Gegners zeigte sich Zellhofer, der die Chancen auf den Aufstieg in die erste Hauptrunde mit 50:50 beziffert, beeindruckt: „Sehr kompromisslos.“

Lafata sah die Partie seiner ehemaligen Teamkameraden im TV. „Wir müssen aufpassen, aber ich gebe uns sehr gute Chancen“, so der Angreifer, der am Donnerstag nach seiner Rückenverletzung erstmals wieder im Kader stehen könnte. Den schlechten Saisonstart von Jablonec erklärte Lafata so: „Sie haben viele neue Spieler, sind noch keine Mannschaft. Aber sie wollen über den UEFA-Cup zurück in die Spur finden.“

Nach der Galavorstellung der Austria beim 6:1 über Wacker Innsbruck ist mit 3.000 Karten bereits die Hälfte der aufgelegten Tickets weg. Aufgrund der UEFA-Sicherheitsbestimmungen im Europacup sind im Horr-Stadion nur 6.000 Fans zugelassen.

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