„Juwelier-Bande“: U-Haft verlängert

Symbolfoto |&copy APA
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Im Wiener Landesgericht fand am Donnerstag der erste Haftprüfungstermin im Fall der so genannten Juwelier-Bande statt - Haftgründe bei allen acht Verdächtigen gegeben.

Der Bande werden zahlreiche Einbrüche und Überfälle – darunter der spektakuläre Coup beim Wiener Innenstadt-Juwelier Wagner vom 1. Februar 2004 – zugeschrieben. Der zuständige Untersuchungsrichter Ulrich Nachtlberger verlängerte bei allen acht Verdächtigen bis auf weiteres die U-Haft. „Die Haftgründe Fluchtgefahr, Tatbegehungs- und Verdunkelungsgefahr sind gegeben“, verlautete dazu aus dem Grauen Haus.

Bei den vor knapp einer Woche aus dem Verkehr gezogenen Männern dürfte es sich um „Steher“ handeln: Trotz sicher gestellter Einbrecher-Utensilien und belastender DNA-Gutachten und Telefonüberwachungsprotokolle behaupten sie nach wie vor, mit den ihnen angelasteten Taten nichts zu tun zu haben.

„Mein Mandant sagt, er ist unschuldig. Er ist fest davon überzeugt. Er wäre nicht der erste Unschuldige, der angeklagt und dann freigesprochen wird“, meinte der prominente Strafverteidiger Rudolf Mayer am Donnerstag. Mayer vertritt Milan M., der laut Bundeskriminalamt der Kopf der Bande sein soll.

Redaktion: Michael Grim

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