Zweijähriges Kind 13 Stunden in Schweizer Felsspalte gefangen

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In einer dramatischen Rettungsaktion ist am Mittwoch ein zweijähriges Mädchen in der Schweiz aus einer Felsspalte im Aletschgebiet auf der Riederalp geborgen worden. Das Kleinkind blieb unverletzt. Die Helfer kämpften 13 Stunden, um die Zweijährige zu retten.

Dabei standen über 100 Mann im Einsatz, wie am Freitag Matthias Lorenz, Kommandant der Feuerwehr Aletsch, sagte. Das Mädchen sei nur wenige Meter vom Wanderweg auf dem Moosfluh-Gebiet in den engen Spalt gefallen. Es fiel ungefähr sechs Meter in die Tiefe, wie Lorenz angab. Die über 100 Retter befanden sich in einem Wettlauf gegen die Zeit. “Wir mussten innert kürzester Zeit Zentimeter für Zentimeter Fels abtragen”, sagte der Kommandant der Feuerwehr Aletsch.

Dabei gab das Mädchen immer wieder Lebenszeichen. Die Retter wechselten einander im Takt von wenigen Minuten ab, um möglichst schnell voranzukommen. “Eine solche Rettungsübung gab es bei uns noch nie”, sagte Matthias Lorenz.

(APA/ag.)

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