Zwei Drittel gegen Ankauf der Klimt-Bilder

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Zwei Drittel der Österreicher sprechen sich gegen einen Ankauf durch die Republik Österreich jener fünf Klimt-Bilder aus, die nach einem Schiedsspruch aus der Österreichischen Galerie Belvedere an Bloch-Bauer-Erbin Maria Altmann restituiert werden.

Dies geht aus einer OGM-Umfrage hervor, die die ORF-TV-Sendung „Report“ am Dienstagabend veröffentlicht. Laut der Umfrage sprechen sich 26 Prozent für und 66 Prozent gegen einen Ankauf der Bilder „Adele Bloch-Bauer I“, „Adele Bloch-Bauer II“, „Apfelbaum“, „Buchenwald/Birkenwald“ und „Häuser in Unterach am Attersee“ aus.

39 Prozent halten es für wichtig, dass die Bilder in Österreichs Museen bleiben, 58 Prozent halten dies hingegen für nicht so wichtig. 27 Prozent der Österreicher sprechen sich überhaupt dafür aus, den Spruch des Schiedsgerichtes zu ignorieren und die Bilder zu behalten. 60 Prozent hingegen wollen, dass dem Schiedsspruch Folge geleistet wird.

Die Wiener Städtische Versicherung ist unterdessen grundsätzlich bereit, einen Beitrag zum Rückkauf der zu restituierenden Klimt- Bilder aus der Österreichischen Galerie Belvedere zu leisten. Es sei jedoch noch niemand an die Versicherung herangetreten, sagte Generaldirektor Geyer am Dienstag. Die Initiative müsse aber von der Regierung kommen.

Bildungsministerin Gehrer wollte am Dienstag in Brüssel keinerlei Details zu einer möglichen Finanzierung über Sponsoring oder Kredite bekannt geben: „Jeder, der etwas zahlt, ist willkommen“, so Gehrer.

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