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Zuschauer-Rekord bei Erste Bank Open in Wien

60.000 Zuschauer kamen, um Stars wie Tsonga spielen zu sehen.
60.000 Zuschauer kamen, um Stars wie Tsonga spielen zu sehen. ©AP Photo/Ronald Zak
Das ATP-500-Turnier ist zum dritten Mal in der Wiener Stadthalle ausgetragen worden. Zum ersten Mal konnte die 60.000-Zuschauer-Marke geknackt werden.

Die Bilanz von Turnierdirektor Herwig Straka und Stadthallen-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer fiel am Sonntag vor dem Einzel-Finale äußerst positiv aus. “Wir haben geschafft, mit diesem Turnier in neue Sphären zu gehen”, sagte Straka und freute sich über das Knacken der 60.000-Zuschauer-Marke. Das bedeutet in der Geschichte des seit 1974 bestehenden Turniers einen neuen Zuschauer-Rekord. “Wir haben die 60.000 überschritten – wie weit wird sich heute noch zeigen.” Das große Interesse war im Rückblick für den Steirer auch das größte Highlight des Events. “Wenn man von Donnerstag bis Samstag Stehplätze verkaufen muss und auch am Dienstag mit einem nur halb geschlossenen Rang auch ausverkauft war: Das ist das Ziel, das man sich als Veranstalter setzt”, verkündete Straka stolz.

Fans kamen trotz Ausscheidens von Thiem

Besonders gefreut hat ihn auch, dass die Fans trotz des früheren Ausscheidens von Dominic Thiem im Achtelfinale auch weiter gekommen sind. So waren am Sonntag schon beim Doppel-Finale über 6.000 Fans in der Halle. “Wien und Österreich hat wirklich ein Tennispublikum. Die Leute haben gemerkt, das Produkt am Court ist Weltklasse-Tennis.”

Doch Straka blickt schon in die Zukunft und überlegt bereits, wie er auch am Montag und Mittwoch das Haus voll bekommt. “Wir möchte es schaffen, die Halle die ganze Woche zu füllen.” Dies sei ein hohes Ziel, schließlich war es vor drei Jahren noch selbstverständlich, dass der zweite Rang immer zu ist.

Nadal als Wunsch-Star für 2018

Der Ausblick für 2018 ist ambitioniert. In Sachen Stars steht Rafael Nadal ganz oben auf der Wunschliste. “Unser großes Ziel ist Rafael Nadal. Man muss sehen, wie die Situation mit Basel ist, sein Vertrag dort ist ausgelaufen”, so Straka. Zudem würde eine Verpflichtung aber auch von der Investition her neue Sphären bedeuten. “Da brauchen wir größere Sponsorbeträge, denn im VIP- und Zuschauerbereich sind wir am Limit. Ich werde in London mit Nadal sprechen.”

Erstmals positive Bilanz des Turniers

Straka erwartet ein Comeback von Andy Murray. Gute Signale gibt es auch von Grigor Dimitrow, der kurzfristig hatte absagen müssen, und auch Alexander Zverev. “Sascha hat durch die Blume angedeutet, dass er wieder kommen möchte. Er hat ein rigoroses Management, diese Hürde werden wir noch überschreiten müssen”, meinte Straka schmunzelnd. Man möchte aber auch neue Spieler bringen, der verletzte Kei Nishikori hätte ja eigentlich schon 2017 sein Wien-Debüt feiern sollen.

Erstmals seit vielen Jahren wird man jedenfalls positiv bilanzieren. “Es wird eine schwarze Null sein. Die Zuschauerzahlen waren so, dass man über dem Budget liegt. Aber eine schwarze Null reicht noch nicht, um einen Nadal zu kaufen.”

Stadthalle soll erneuert werden

Stadthallen-Geschäftsführer Kurt Gollowitzer lobte die Entwicklung des Turniers. “Wir sind fast am Zenit des Möglichen angekommen”, meinte er auch mit Blick auf die 2000er-Jahre, in denen es durchaus problematische Turniere aus finanzieller Sicht gegeben hatte.

Inwiefern Neuerungen in der Stadthalle kommen werden, wie zum Beispiel eine überfällige Klima-Anlage, darauf konnte sich Gollowitzer freilich nicht festlegen. “Die Stadthalle wird nächstes Jahr 60 Jahre alt”, erinnerte Gollowitzer. Diese 60 Jahre könne man nicht wegwischen. “Wir evaluieren im Moment, inwieweit wir bestimmte Bereiche hier auf den (letzten) Stand der Technik bringen können.” Bis maximal Ende des Jahres sollen bereits bestehende Planungen an den Eigentümer Wien Holding herangetragen werden und dann mit Stadt und Politik abgeklärt werden.

Thema Musik bei Turnier 2018 weiter ausgebaut

Ein kompletter Neubau steht aktuell nicht zur Diskussion, zudem habe man 2015 mit dem Songcontest ein Großereignis mit Bravour und viel internationalem Lob absolviert.

Straka möchte auch 2018 weiter innovative Ideen bringen. “In Sachen Entertainment sind wir bei den Bewertungen der ATP weltweit ganz oben. Aber wir wollen das Thema Musik weiter ausbauen.” Dabei sei die Staatsoper ein Thema. “Der Opernball ist weltweit bekannt.”

APA/Red.

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