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Zum vierten Mal findet in Wien das Internationale Clownfrauenfestival statt

Am 30. November beginnt in Wien das Internationale Clownfrauenfestival.
Am 30. November beginnt in Wien das Internationale Clownfrauenfestival. ©APA
Bereits zum vierten Mal findet heuer das Internationale Clownfrauenfestival in Wien statt. An neun Festivaltagen treten im Kosmos Theater Clownfrauen aus 16 Ländern auf und es werden zahlreiche Workshops angeboten. Beginn ist am 30. November.

Das mittlerweile weltgrößte Festival für Clownfrauen wird von Pamela Schartner, Gaby Pflügl und Barbara Klein im Zweijahresabstand und in Zusammenarbeit mit den brasilianischen Partnerfestivals “Festival Esse Monte de mulher Palhaca” in Rio de Janeiro und “PalhacAria” in Recife organisiert. Vor zwei Jahren konnten knapp 2.100 Besucher und 99 Prozent Auslastung verzeichnet werden. Ziel des Festivals ist es laut Aussendung der Veranstalterinnen, das “großteils unbekannte Potenzial an weiblicher Clownerie sichtbar und erlebbar zu machen.” Frauen fungierten demnach eher als Spaßobjekte männlich bestimmten Lachens und hatten das Komische selbst nicht zu definieren.

Clownfrauenfestival beginnt am 30.11.

Das traditionelle Opening-Spektakel im Kosmos Theater wird von Nationalratspräsidentin Barbara Prammer eröffnet. Heiteres, Politisches und Existenzielles in Ur- und Erstaufführungen steht dann bis 8. Dezember auf dem Programm. So thematisiert das spanische Stück “Carton” von Te a tres die Ausbeutung in der Arbeitswelt, die brasilianische Gruppe As Levianas erheitert mit einer Musik-Castingshow, Tanja Simma (Österreich) bietet sich als Einspringerin für Musikaufführungen aller Art an, und das Tiroler Trio “Tris” zeigt auf, wer denn nun “die Besten aus dem Westen” sind. Die Beiträge laufen größtenteils ohne Worte oder in deutscher bzw. englischer Sprache ab.

Shows und Workshops in Wien

Zudem hält Lila Monti (Argentinien) einen zweitägigen Workshop “Introduction to Clown”, die Teilnahme ist ohne Vorkenntnisse möglich. Monti ist auch beim “clownin”-Nachspiel (9. bis 15. Dezember) mit “Povnia!”, gehalten in der Kunstsprache Grammelot, vertreten, ebenso wie Gardi Hutter (“Die Schneiderin”) und Nola Rae (“Exit Napoleon!”) . Eine Podiumsdiskussion (“Wenn der Vorhang fällt”) widmet sich der Nachhaltigkeit in der Clown- und Festivalarbeit. Die Closing Party am 8. Dezember lädt nach der letzten Vorstellung bei freiem Eintritt und DJ-Line zum Feiern und Tanzen mit den Clownfrauen. (APA)

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