Zum 50-jährigen “Star Trek”-Jubiläum: Sechs interessante Fakten, nicht nur für Trekkies

Großes "Star Trek"-Jubiläum und "Star Trek Beyond" im Kino: Trekkies dürften sich freuen
Großes "Star Trek"-Jubiläum und "Star Trek Beyond" im Kino: Trekkies dürften sich freuen - © Paramount Pictures
Nicht nur “Star Trek Beyond”, der dritte Teil der revitalisierten Filmreihe, ist derzeit bei Fans von “Star Trek” ein zentrales Thema, sondern auch das 50-jährige Jubiläum der legendäre Sci-Fi-Saga, das dieses Jahr gefeiert werden darf.

Mit hunderten an TV-Episoden, zahlreichen Büchern und Videospielen sowie aktuell 13 Spielfilmen ist “Star Trek” zurecht in die Annalen der Science-Fiction-Geschichte eingegangen. Millionen von Fans können kaum irren, die Begeisterung für den Fixstern im Genre-Firmament ist auch heute noch ungebrochen. Passend zum Filmstart und Jubiläumsjahr hier nun also auch sechs überaus interessante Fakten zu “Star Trek”:

Aller Anfang ist auch bei “Star Trek” schwer

1966 startete “Star Trek” im US-Fernsehen, wegen schlechter Einschaltquoten setzte NBC die Serie nach 79 Folgen 1969 wieder ab. Mit der Mondlandung nahm das Interesse dann aber weltweit zu. “Star Trek Beyond” ist der mittlerweile 13. Kinofilm.

Eine große Kontroverse in der US-Fernsehgeschichte

Ein Filmkuss zwischen dem hellhäutigen William Shatner (Captain Kirk) und der dunkelhäutigen Schauspielerin Nichelle Nichols (Lieutenant Uhura) sorgte 1968 in den USA noch für Aufsehen und Empörung. Sender in den Südstaaten weigerten sich, die Folge auszustrahlen. In der US-Fernsehgeschichte war es einer der ersten Küsse zwischen Schwarz und Weiß und Nichols die erste Dunkelhäutige mit einer Hauptrolle.

“known nIvbogh SoH’a’ Hol” (“Die bekannste Kunstsprache”)

Klingonisch machte ihn berühmt: Der US-Sprachwissenschafter Marc Orkrand erfand die rau klingende Kunstsprache der Außerirdischen für die Kultserie in den frühen 1980er-Jahren im Auftrag von Paramount Pictures. Sie erfreut sich bis heute ungebrochener Beliebtheit bei den “Star Trek”-Fans, zudem wurden bereits Literaturklassiker wie Shakespeares “Hamlet” ins Klingonische übersetzt.

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“Beam mich hoch, Scotty”

Der immer wieder zitierte Kult-Spruch “Beam me up, Scotty” ist so nie gefallen, wenn Kirk seinen Chef-Ingenieur dazu auffordert, die Besatzung des Raumschiffs flugs an einen anderen Ort zu “beamen”. Stattdessen fielen ähnliche Sätze wie: “Scotty, beam us up” oder “Beam them out of there, Scotty”.

Spock, das Urgestein von “Star Trek”

Leonard Nimoy, der in der Rolle des spitzohrigen Vulkaniers “Mr. Spock” berühmt wurde, ist als einziger Darsteller in allen Folgen der Serie zu sehen. Sein eigenwilliger Haarschnitt inspirierte in den 1960er-Jahren viele Teenager, sich eine ähnliche Frisur zuzulegen.

Weltraumbestattung für Roddenberry und Doohan

“Star Trek”-Erfindern Gene Roddenberry ließ seinen Traum vom Universum nach dem Tod wahr werden und wählte eine Bestattung im All. 1997 ließ seine Witwe einen Teil seiner Asche per Rakete in den Orbit befördern, es war eine der ersten Weltraumbestattungen überhaupt. Der 2005 gestorbene “Scotty”-Darsteller James Doohan folgte ihm 2012 – an Bord einer Falcon-9-Rakete des kalifornischen Unternehmens SpaceX.

(APA/Red.)

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