Zugunglück in Italien bei Bari: 20 Tote und mehrere Verletzte bei Frontalcrash

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Mehrere Tote bei einem Zugunglück in Süditalien.
Mehrere Tote bei einem Zugunglück in Süditalien. - © AP
Am Dienstag ereignete sich auf der Linie Corato und Andria nördlich der süditalienischen Stadt Bari ein Zugunglück, bei dem zwei Züge frontal zusammenstießen.

Laut vorläufigen Angaben sind bei dem zugunglück in Italien 20 Personen ums Leben gekommen. Weitere Dutzende Passagiere wurden verletzt. Es handle sich um eine vorläufige Bilanz, berichteten italienische Medien.

Verletzt wurden vor allem Passagiere, die in den ersten beiden Waggons der Züge saßen. Aus den Trümmern wurde auch ein Kleinkind geborgen, das noch am Leben war und mit einem Hubschrauber ins Krankenhaus gebracht wurde. An Bord der beiden Züge befanden sich mehrheitlich Pendler und Universitätsstudenten. Der Unfall ereignete sich auf einer Strecke mit einem einzigen Gleis.

Zugunglück in Italien

Luftaufnahmen zeigten die völlig zerstörten Waggons. Dutzende Rettungsteams versuchten, in die Waggons zu gelangen und die Verletzten zu erreichen. Vermutet wird ein menschlicher Fehler.

“Die Situation ist dramatisch. Wir rechnen mit einer hohen Zahl von Toten”, sagte der Vizepräsident der Region Apulien, Antonio Nunziante. Premier Matteo Renzi kondolierte den Familien der Toten und versprach seinen vollen Einsatz zur Klärung der Ursache des Bahnunglücks. Er brach einen Besuch in Mailand ab, um von dem Regierungssitz in Rom aus die Entwicklungen am Unglücksort zu verfolgen. Verkehrsminister Graziano Delrio reiste zum Unglücksort.

Update:

Nach dem schweren Zugsunglück in Süditalien sind weitere Todesopfer zu beklagen. Mindestens 20 Menschen seien gestorben, sagten die Behörden nach Medienangaben am Dienstag. Vier Personen würden in Lebensgefahr schweben, weitere 35 Menschen seien verletzt. Premier Matteo Renzi war zur Unglücksstelle gereist.

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