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Zufahrtsbeschränkungen in Wiener Innenstadt: ÖAMTC von Plänen überrascht

Der ÖAMTC zeigt sich irritiert von den Plänen einer zufahrtsbeschrnkungen für den 1. Wiener Bezirk.
Der ÖAMTC zeigt sich irritiert von den Plänen einer zufahrtsbeschrnkungen für den 1. Wiener Bezirk. ©pixabay.com (Symbolbild)
Die Wiener Innenstadt lässt die Einführung von Zufahrtsbeschränkungen prüfen und der ÖAMTC zeigt sich irritiert. "Wir sind überrascht, dass sich der 1.Bezirk nun offen zeigt für eine Citymaut oder Fahrverbote", hieß es in einer Aussendung.
Zufahrtsbeschränkungen für City?
City Maut in Wien?

“Vor wenigen Wochen wurde das Thema Citymaut von der Wiener ÖVP noch generell abgelehnt. Auch der Bezirksvorsteher (Markus Figl, ÖVP, Anm.) hat sich dazu bislang immer skeptisch geäußert”, erinnerte Nikolaus Authried vom ÖAMTC. Aus Sicht des Mobilitätsclubs müssten bei derartigen Verkehrs-Maßnahmen auch die sozialen Auswirkungen Eingang in die Beurteilung finden, befand er.

Wiener sollten über City Maut oder Fahrverbot befragt werden

Und er urgierte eine Abstimmung: “Die Wiener haben sich bei einer Volksbefragung 2010 klar gegen eine Citymaut ausgesprochen. Sollte nun erneut eine Einfahrgebühr oder ein Fahrverbot im 1. Bezirk überlegt werden, müssten alle Wiener neuerlich dazu befragt werden.”

Der Verkehrsclub Österreich (VCÖ) begrüßt hingegen die Diskussion. International gebe es bereits viele Städte, die in den historischen Stadtkernen den Verkehr deutlich reduziert hätten – wobei vor allem auf Italien verwiesen wird: “So gibt es in jeder vierten italienischen Stadt mit mehr als 100.000 Einwohnerinnen und Einwohner eine Zufahrtsbeschränkung, beispielsweise in Bozen, Bologna, Bergamo, Genua, Neapel, Rom, Turin und Ravenna.”

Nach der Einführung der “Zona Traffico Limitato” im Jahr 2006 sei beispielsweise in Bologna der Verkehr um 23 Prozent zurückgegangen. Die Verkehrsberuhigung ist laut VCÖ auch aus wirtschaftlicher Sicht zu begrüßen: “Die erfolgreichsten Einkaufsstraßen sind Fußgängerzonen. Verkehrsberuhigung macht zudem den historischen Stadtkern Wiens für Touristinnen und Touristen noch attraktiver.”

(APA/Red)

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