Zoo in Schweden tötete Löwenbabys: Tiergarten Schönbrunn setzt auf Verhütung

In Schönbrunn setzt man bei den Löwen auf Verhütung
In Schönbrunn setzt man bei den Löwen auf Verhütung - © APA/Daniel Zupanc (Archiv)
Verhütung statt Tötung: Bei den Löwen im Wiener Tiergarten Schönbrunn setzt man auf dauerhafte Geburtenkontrolle. Am Wochenende sorgte ein Zoo in Südschweden für Empörung, in dem über mehrere Jahre hinweg immer wieder junge Löwen getötet worden waren.

Dass derlei in Wien anders gehandhabt werde, teilte Zoodirektorin Dagmar Schratter am Montag auf APA-Nachfrage mit: Die drei Löwinnen seien kastriert, den letzten Nachwuchs habe es 2008 gegeben.

Zoo in Schweden verteidigt Löwen-Tötung

“Man kann sie nicht alle behalten”, kommentierte der Direktor des Boras Tierparks, Bo Kjellson, diese Maßnahmen. Als die Aggression in der Gruppe zu groß geworden sei, habe man sie töten müssen, hieß es.

Im Tiergarten Schönbrunn kamen 2008 drei Jungtiere zur Welt – ein Männchen und zwei Weibchen. “Die Schönbrunner Löwen leben somit löwen-typisch im Rudel”, erklärte Schratter. “Danach wurden die drei Löwinnen – die Mutter sowie ihre beiden Töchter – kastriert. Die Weibchen und nicht die Männchen vor allem aus dem Grund, weil die Männchen ihre prächtige Mähne verlieren würden.”

(apa/Red)

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