Zimmerbrand in der Leopoldstadt: Marihuana-Anlage als Auslöser

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Polizei- und Feuerwehreinsatz in der Leopoldstadt.
Polizei- und Feuerwehreinsatz in der Leopoldstadt. - © LPD Wien
Der Zimmerbrand in einem Hochhaus in der Heinestraße führte die Einsatzkräfte zu einer Suchtmittelaufzuchtanlage. Diese dürfte das Feuer auch ausgelöst haben.

Freitagfrüh hatte ein 75-jähriger Mieter in der Heinestraße im 2. Bezirk Rauch im Stiegenhaus eines Hochhauses in der Heinestraße bemerkt und Polizei sowie Feuerwehr alarmiert. Er klopfte mehrmals an die Tür zu jener Wohnung, aus der der Rauch dran und weckte dadurch einen Mann (30) in der Wohnung.

Ein erster Löschversuch schlug fehl, worauf der 30-jährige Bekannte des verreisten Wohnungsbesitzers von Polizeibeamten ins Freie begleitet wurde. Kurz darauf konnte die Feuerwehr den Brand rasch löschen. Verletzt wurde niemand.

30-Jähriger wurde angezeigt

Gegenüber den Einsatzkräften gab der 30-Jährige an, dass wohl seine Hanfaufzuchtanlage zu brennen begonnen habe. Tatsächlich konnte in der Wohnung eine Vielzahl an Utensilien zur Marihuanapflanzenaufzucht aufgefunden werden. Die meisten Pflanzen waren im Feuer verbrannt.

Brandauslöser dürfte nach ersten Erhebungen der Brandermittlungsgruppe des Landeskriminalamts Wien dynamische Elektrizität oder Zündung durch Wärmeübertragung gewesen sein. Der 30-Jährige wurde angezeigt.

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