WTV: Henne fuhr als blinder Lkw-Passagier bis nach Brunn am Gebirge mit

Henne "Hilda" legte hunderte Kilometer mit einem Lkw zurück
Henne "Hilda" legte hunderte Kilometer mit einem Lkw zurück - © Wiener Tierschutzverein/WTV
Der Wiener Tierschutzverein hat einen ungewöhnlichen Neuzugang: Einen gackernden, blinden Passagier, den am Freitag ein Lkw-Fahrer unwissentlich mit sich führte. Die nicht ganz gewöhnliche Henne soll unbemerkt in Polen oder Italien “zugestiegen” sein und wird nun vom WTV versorgt.

Bei einer Verkehrskontrolle in Brunn am Gebirge (Niederösterreich) hielten Polizeibeamte einen ausländischen Lkw an. Die Beamten staunten nicht schlecht, als während der Überprüfung plötzlich ein Huhn unter der Fahrerkabine hervorsprang und auf der Fahrbahn umherlief.

Polizei brachte Huhn “Hilda” zum WTV

Die umsichtigen Polizisten fingen das Tier umgehend ein und brachten es nach abgeschlossener Amtshandlung in den Wiener Tierschutzverein (WTV). Zum Glück hat “Hilda”, wie das Huhn mittlerweile heißt, keine Verletzungen davongetragen. Es handelt sich bei “Hilda” übrigens um einen Federfüßigen Zwerghuhn-Mischling.Vösendorf.

Henne machte lange Reise in einem Lkw

Der Lkw-Fahrer konnte sich jedenfalls nicht erklären, woher die Henne genau kam und wie sie unbemerkt unter sein Fahrzeug klettern konnte. Eines steht allerdings fest: Das Huhn hat eine lange Reise hinter sich. Denn nach Auskunft des Fahrers kann es nur bei seinen Stopps in Polen oder Italien “zugestiegen” sein. “Hilda” ist mittlerweile im Kleintierhaus des WTV untergebracht, wo sie sich von ihrer Reise erholen darf und ordentlich aufgepäppelt wird.

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