Wirbel um Nitsch-Ausstellung in Mexiko

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"Tierschützer" Nitsch "tief verletzt"
"Tierschützer" Nitsch "tief verletzt"
Eine von einer mexikanischen Künstlerin initiierte Online-Petition setzt sich für die Abhaltung einer kurzfristig abgesagten Ausstellung des österreichischen Künstlers Hermann Nitsch in Mexico City ein. Als Begründung wurden erwartete Proteste von Tierschützern angegeben. Gegenüber dem “Kurier” zeigte sich Nitsch “tief verletzt”: “Jeder, der mich kennt, weiß, dass ich ein Tierschützer bin.”


Laut einer Mitteilung von Rita und Hermann Nitsch hätte am 26. Februar im Museo Jumex in Mexico City eine große Ausstellung von Hermann Nitsch eröffnet werden sollen. Begleitend dazu sei tags darauf die Uraufführung der “Sinfonie für Mexico City” geplant gewesen. Die Werke seien bereits nach Mexiko verschickt und alle Flüge und Hotels gebucht worden, als “ganz überraschend und für uns gänzlich unverständlich” die Absage durch die Fundacion Jumex gekommen sei. “Es gab zwar schon oft Proteste gegen die Arbeit von Hermann Nitsch, vor allem bei Aktionen, aber noch nie wurde eine Aktion und schon gar keine Ausstellung abgesagt.”

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