Winterkontrolle auf A4: 107 Anzeigen gegen Lkw-Fahrer

Die meisten Anzeigen wurden wegen fehlender Schneeketten verfasst.
Die meisten Anzeigen wurden wegen fehlender Schneeketten verfasst. - © APA (Symbolbild)
Insgesamt wurden bei der Schwerpunktaktion am Montag am neuen Verkehrskontrollplatz auf der Ostautobahn 462 Lkw auf korrekte Winterausrüstung kontrolliert. Seit 1. November muss diese mitgeführt werden.

Am neuen Verkehrskontrollplatz an der Ostautobahn (A4) sind am Montag 462 Lkw auf Winterausrüstung überprüft worden. Das Ergebnis der gemeinsamen Aktion von Asfinag und Landesverkehrsabteilung NÖ waren 107 Anzeigen, teilte Alexandra Vucsina-Valla, Sprecherin der Autobahnen- und Schnellstraßen-Finanzierungs AG, am Nachmittag mit. Zudem seien 72 Sicherheitsleistungen eingehoben worden.

Die Anzeigen seien überwiegend wegen fehlender Schneeketten verhängt worden, sagte Vucsina-Valla. Weiters habe es Fälle von keinen beziehungsweise abgefahrenen Winterreifen gegeben. Was fehlende Schneeketten angehe, habe es zum vergangenen Jahr kaum eine Veränderung gegeben. Die Sprecherin: “Da hapert es noch ein bisschen.”

Lkw und Busse müssen, Pkw sollten seit Sonntag (1. November) wintertauglich sein. Kfz über 3,5 Tonnen müssen demnach zumindest auf den Antriebrädern mit Winterreifen ausgestattet sein. “Zusätzlich sind auch geeignete Schneeketten mitzuführen”, erinnerte Asfinag-Verkehrssicherheitsexperte Bernard Lautner in einer Aussendung. Diese gesetzliche Verpflichtung gelte unabhängig davon, ob winterliche Fahrverhältnisse vorliegen oder nicht.

(APA, Red.)

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