Winterdienst im Großeinsatz

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Winter in Wien: In den letzten tagen wurden bereits 10.000 Tonnen Splitt und Salz gestreut, rund 600 Lkw-Schneefuhren wurden abtransportiert – Nicht geräumte Gehsteige sorgen für Unmut.

Nachdem sich die Lage auf den Wiener Straßen nach dem Wintereinbruch wieder normalisiert hat, ziehen die städtischen Schneeräumer eine erste Bilanz: Demnach wurde in den vergangenen Tagen rund 10.000 Tonnen Streugut eingesetzt, konkret 7.399 Tonnen Streusplitt und 2.616 Tonnen Salz. Bis zu 600 Lkw-Schneefuhren wurden von der Magistratsabteilung abtransportiert. Für Unmut sorgten zuletzt Gehsteige, die nicht oder nur mangelhaft von der weißen Pracht befreit wurden.

Die Stadt Wien fordert nun säumige Anrainer der Gehwege auf, ihrer Verpflichtung nachzukommen. Im Rathaus wird betont, dass für die Betreuung dieser Flächen nicht die Stadt zuständig ist, sondern Hausbesitzer bzw. -besorger. Oft seien es Privatfirmen, die mit der Räumung betraut werden und die ihrer Aufgabe nicht genügend nachkommen würden, hieß es am Donnerstag.

Auf den Straßen der Bundeshauptstadt waren bisher 1.400 Mitarbeiter inklusive Hilfskräften sowie 390 Fahrzeuge im Einsatz – was sich auch finanziell zu Buche schlägt: Ein 24 Stunden Einsatz des Winterdienstes kostet laut Rathaus rund 600.000 Euro.

Seit Mittwoch, wird Schnee tonnenweise von neuralgischen Punkten abtransportiert. Befreit werden etwa Kreuzungsbereichen und Flächen vor Schulen. Auch im Bereich von Einkaufsstraßen werden die Schneemassen entfernt. Täglich werden rund 5.000 bis 6.000 Quadratmeter zu einer der Schneeableerstellen bzw. -abtauflächen gebracht. Diese befinden sich entlang des Donaukanals und der Donau sowie beim Knoten Auhof.

Für Anfragen und Beschwerden rund um den Winterdienst steht das Wiener Schneetelefon unter der Nummer 54648 zur Verfügung. Normalerweise ist es von Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr besetzt. Bei Schneefall steht es allerdings rund um die Uhr zur Verfügung.

Redaktion: Claus Kramsl

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