Wilderei bedroht Tourismus-Entwicklung in Afrika

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Wilderei hat weitreichende Folgen
Wilderei hat weitreichende Folgen
Die Welttourismusorganisation (UNWTO) hat die Reisebranche aufgefordert, sich stärker im Kampf gegen die Wilderei in Afrika zu engagieren. Das Töten von Elefanten und Nashörnern durch Wilderer sei ein ernsthafte Bedrohung für die Entwicklung des Tourismus und der Wirtschaft in afrikanischen Staaten geworden, heißt es in einer Studie, die die UNO-Organisation am Dienstag in Madrid veröffentlichte.


Ein Großteil der Afrika-Touristen reist nach diesen Angaben auf den Kontinent, um wilde Tiere zu beobachten. Nashörner und Elefanten gehörten zu den auf Safaris besonders gern gesehenen Tieren – sie seien am meisten von der Wilderei bedroht. Bisher beteiligten sich nur etwa 50 Prozent der Reiseveranstalter an der Finanzierung des Kampfes gegen die Wilderei. “Die Tourismusbranche kann aufgrund ihrer wirtschaftlichen Bedeutung mehr tun”, sagte UNWTO-Generalsekretär Taleb Rifai.

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