Wiens Obdachlose haben eine neue Zufluchtsstätte

Wiens Obdachlose haben eine neue Zufluchtsstätte
© Rotes Kreuz
Gerade rechtzeitig zur kalten Jahreszeit eröffnet das Wiener Rote Kreuz zum Novemberanfang seine neue Notschlafstelle. Das Haus Hermes bietet Platz für 112 obdachlose Wiener Männer und hat die Zahl der Betten somit um das Doppelte erhöht.

Gemeinsam mit dem Haus Otto ist das Rote Kreuz nun mit insgesamt 182 Schlafplätzen die größte Zufluchtsstätte für obdachlose Männer in der Stadt. Im Rahmen des neuen Projektes ist es für die Bewohner erstmals auch möglich, den eigenen Hund in die Unterkunft (1110, Gänsbachergasse 3) mitzubringen. Für das Rote Kreuz ist die Erweiterung der Notschlafstelle ein besonderes Anliegen: „Das Rote Kreuz muss helfen, wo die Not am Größten ist, ganz gleich ob jemand schuldhaft oder unschuldig in eine Notsituation geraten ist. Wir möchten die Menschen nicht nur von der Straße weg bringen, sondern ihnen auch ein wenig Mut und Selbstachtung zurück geben”, erklärt Alexander Lang, Landesgeschäftsleiter des Wiener Roten Kreuzes.

Die Notschlafstellen - gefördert durch den Fonds Soziales Wien - nehmen an 365 Tagen im Jahr in der Zeit von 18:00 bis 22:00 Uhr obdachlose Wiener Männer auf und betreuen diese bis zum Folgetag um 8.00 Uhr morgens. 31 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter stellen den Betrieb der beiden Notschlafstellen sicher und ermöglichen den Bewohnern eine Unterkunft, eine Verpflegung und Heißgetränke. Mit Spenden aus der Bevölkerung und durch die Förderung der Stadt Wien wird es möglich, Menschen in Not auch weiterhin ein Dach über dem Kopf und ein wenig Wärme anzubieten.

Spendenmöglichkeit: PSK 90 23 0000

Kennwort: „Notschlafstelle“

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