Wiener ÖVP: Himmer für Opposition "Hardliner" und "Ober-Bonze"

Harald Himmer: Opposition fürchtet "neoliberale Wirtschaftspolitik"
Harald Himmer: Opposition fürchtet "neoliberale Wirtschaftspolitik" - © APA-FOTO: Alcatel Austria AG
Wenig Freude an der Personalentscheidung der Wiener ÖVP, wonach Harald Himmer demnächst die Parteiführung von EU-Kommissar in spe, Johannes Hahn, übernehmen dürfte, hat am Dienstag die oppositionelle Kollegenschaft gezeigt.

“Mit der Kandidatur Harald Himmers haben sich die Hardliner in der Wiener ÖVP durchgesetzt”, warnte die grüne Klubobfrau Maria Vassilakou vor der “neoliberalen Wirtschaftspolitik” der Volkspartei, für die der Noch-Alcatel-Chef bekannt sei.

FPÖ-Landesparteisekretär Hans-Jörg Jenewein wiederum amüsierte sich in einer Aussendung über den “Treppenwitz der Politgeschichte”, wonach der einstige “Bonzen-Quäler” nun selbst zum “Ober-Bonzen” der ÖVP gewählt werde. Diese habe nun die Chance zu beweisen, dass es nach der Wiener Landtagswahl im Oktober 2010 keinen willfährigen Koalitionswasserträger für die Wiener SPÖ durch die Volkspartei geben werde.

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