Wiener U-Bahn-Garnituren für Philippinen

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Österreichische Technologien sind international höchst begehrt. Dem Innovationsstaatssekretär Mag. Eduard Mainoni gelang es im Zuge einer Eisenbahnkooperation, erfolgreich zwischen den Wiener Linien und den Philippinen zu vermitteln.

Heute wurde in Wien ein entsprechendes Memorandum of Understanding unterzeichnet, dass eine Übernahme von 40 der alten U6-Garnituren durch die Philippinen vorsieht. “Diese Garnituren sollen in der Hauptstadt Manila zum Einsatz kommen und dafür unter anderem in Österreich durch die Firma Siemens STS Austria Verkehrstechnik GmbH entsprechend adaptiert werden”, freut sich der Staatssekretär. Bevor die Garnituren in Manila eingesetzt werden können, bekommen die Waggons ein ‘Rundum-Facelifting’ (Einbau einer Klimaanlage, neue elektrische Leitungen sowie eine Angleichung der Einstiegshöhe).

Die Kosten der Adaptierung übernehmen die Philippinen – die Wertschöpfung bleibt aber zu einem guten Teil in Österreich, so Mainoni: “Österreichs Unternehmen stellen ihre hohe Spezialisierung sowie internationale Wettbewerbsfähigkeit erneut unter Beweis und zeigen, dass Österreich ein innovatives Land ist. Produkte made in Austria sind weltweit höchst begehrt.”

Der Vereinbarung zwischen Österreich und den Philippinen sind mehrere Gespräche und Treffen vorausgegangen, die Staatssekretär Mainoni geleitet hat. “Wir konnten durch diese Besuche den Kontakt zwischen den Wiener Linien und der philippinischen Delegation bezüglich der Garnituren-Überlassung herstellen. Darüber hinaus wurden durch das heutige Treffen die Weichen für die weitere Zusammenarbeit gestellt”, so der BZÖ-Staatssekretär. Im Zuge neuer Schienenprojekte auf den Philippinen werden Aufträge im Wert von über 250 Millionen Euro ausgeschrieben. “Österreichische Unternehmen gehören durch ihr Know-How bereits jetzt zu den aussichtsreichsten Kandidaten für die Aufträge. Ich werde jedenfalls eine aktive Vermittlerrolle einnehmen”, so Mainoni zum Schluss.

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