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Wiener Tierschutzverein betreut besonderen Besucher

Der kleine Gecko "Fritzi" wird seit Dienstag vom Wiener Tierschutzverein betreut.
Der kleine Gecko "Fritzi" wird seit Dienstag vom Wiener Tierschutzverein betreut. ©Wiener Tierschutzverein/WTV
Seit Dienstag kümmert sich der Wiener Tierschutzverein (WTV) um einen neuen, nicht ganz alltäglichen Gast. Der Fettschwanzgecko "Fritzi" wurde in Korneuburg gefangen und konnte bereits untersucht werden.
Fettschwanzgecko beim WTV

Im Keller eines Hauses in Korneuburg (Niederösterreich) wurde ein besonderer Besucher entdeckt. Der Fettschwanzgecko (der seinen Namen seinem auffällig dicken Schwanz verdankt) wurde  eingefangen und zuerst in die Tierklinik Korneuburg gebracht. Seit Dienstag beherbergt der Wiener Tierschutzverein die kleine Echse.

Nach einer Untersuchung konnte festgestellt werden, dass das Tier wohlauf ist. Bei dem Tier handelt es sich um einen jungen, so genannten pakistanischen Fettschwanzgecko, auch Leopardgecko genannt. Diese Echsenart ist vor allem in Pakistan, Nordindien sowie Afghanistan anzutreffen. Diese Echsenart kann eine Körpergröße von 25 und 30 Zentimetern und ein Alter von 25 Jahren erreichen. Sie zählt zur Familie der Lidgeckos. Das dämmerungs- und nachtaktive Kriechtier, ist vor allem in Gruppen bis zu fünf Echsen unterwegs, die meist nur mit einem Männchen vertreten sind.

Leopardengeckos zeichnen sich durch Klettertalent aus

Diese Geckoart ist vor allem durch ihr Klettertalent bekannt, das sie den Haftlamellen an ihren Zehen zu verdanken haben. Der lange meist spitz zulaufende Schwanz dienst als Fett- und Energiespeicher. Sollte ihnen Gefahr drohen, reagieren sie darauf mit dem Abwurf des Schwanzes. Dieser kann, dank Sollbruchstellen in den Schwanzwirbeln, an jeder beliebigen Stelle abgetrennt werden. Innerhalb weniger Wochen hat der Leopardgecko bereits wieder einen neuen Schwanz, dieser unterscheidet sich allerdings vom ursprünglichen Aussehen.

Zu den typischen Mahlzeiten der Geckos zählen Käfer, Spinnen, Würmer, Maden, Larven und Hunderfüßer aber auch Skorpione und Mäuse. Wenn sich der Gecko in Gefangenschaft befindet, werden auf Grillen und andere Insekten zurück gegriffen. Sie werden häufig in Terrarien gehalten, es sei aber zu empfehlen, diese nur in Gruppen zu halten.

“Fritzi”, so wurde er bereits benannt, wartet nun auf den geeigneten Besitzer im Kleintierhaus des WTV.

(Red.)

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