Wiener SPÖ stellt Pläne für neue Verbindungsbahn vor

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Bei der Vorstellung der neuen Verbindungsbahn.
Bei der Vorstellung der neuen Verbindungsbahn. - © David Bohmann
Vizebürgermeisterin und Wiener Stadtwerke Stadträtin Renate Brauner präsentierte gemeinsam mit Hietzings SPÖ Vorsitzenden Gerhard Schmid die Pläne der Wiener SPÖ zum Ausbau der Verbindungsplan zwischen Hütteldorf und Meidling.

“Wien wird auch in den kommenden Jahren konsequent weiter in den Ausbau der Öffi-Verbindungen investieren. Nachdem wir 2014 mit dem Öffi-Paket wichtige Weichenstellungen für das Wiener U-Bahn und Straßenbahnnetz vorgenommen haben möchte ich mich in der kommenden Periode verstärkt Verbesserungen im Wiener S-Bahn-Netz zuwenden. Als großes Ziel wollen wir gemeinsam mit unseren Partnern im BMVIT bzw. bei den ÖBB daher die Verbindungsbahn ertüchtigen. Das ermöglicht mit zwei barrierefreien neuen Stationen und einem geplanten 15-Minuten-Intervall nicht nur einen Qualitätssprung für die BewohnerInnen, sondern schafft auch eine wichtige Querverbindung für den Regionalverkehr”, teilte Renate Brauner mit.

SPÖ: Neue Verbindungsbahn soll bessere Infrastruktur schaffen

Die neue Verbindungsbahn soll U4, U6, U2 und U1 miteinander verbinden. Sie soll Anfang der 2020er Jahre von der Wientalbrücke bis zur Spohrstraße in Hochlage inklusive Lärmschutz entstehen. Dazu sollen drei neue Haltestellen Hietzinger Hauptstraße, Speising (Verlegung zur Hofwiesengasse) und Stranzenbergbrücke nach neuesten Standards barrierefrei errichtet werden. Auch sämtliche Schranken bei den Eisenbahnkreuzungen sollen mit der Errichtung aufgelassen und ersetzt werden.

Die Verhandlungen zur Umsetzung des 260 Millionen Euro Projekts laufen bereits und sollen möglichst rasch abgeschlossen werden. “Ich freue mich wirklich über diese wichtige Weichenstellung, denn der Vollausbau der Verbindungsbahn bedeutet einen wirklichen Meilenstein für Hietzing. Schließlich macht die Hochlage vom Wiental bis zur Hietzinger Hauptstraße endlich Schluss mit den nicht mehr zeitgemäßen Bahnschranken und Unterführungen in unserem Bezirk. Und sie bringt nicht nur bessere Intervalle auf der S-Bahn-Strecke, sondern ermöglicht mit den zwei neuen Haltestellen auch, dass die Wiener Linien ihre Angebote entsprechend anpassen können.”, so Gerhard Schmid.

Die neue Verbindungsbahn soll im 15-Minuten-Takt geführt werden und auch den Pendlern bessere Intervalle ermöglichen.

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