Wiener Rathaus lädt zur elften “Game City”

Wiener Rathaus lädt zur elften “Game City”
Das Wiener Rathaus hat sich zum elften Mal in eine “Game City” verwandelt. Entwickler präsentieren bis 15. Oktober auf mehr als 10.000 Quadratmetern ihre neuesten Spiele.


Das kommunale Machtzentrum Wiens wird wieder zur Spielhalle: Heute, Freitag, wurde im Rathaus die elfte “Game City” eröffnet. Bis Sonntag präsentieren Entwickler auf mehr als 10.000 Quadratmetern ihre neuesten Produkte für Desktop-PC, Laptop oder Konsole. Zeit zum Ausprobieren der neuesten Entwicklungen dürfte genug sein. Denn auch eine “Lange Nacht der Game City” steht wieder auf dem Programm. Fans können die Nacht auf Samstag im Rathaus verbringen. Dazu ist zuvor eine Registrierung nötig – wobei das Mindestalter 16 Jahre beträgt. Tagsüber kommen auch Jüngere auf ihre Kosten: In einer Kinderzone werden pädagogisch wertvolle Spiele für Kids zwischen vier und zwölf Jahren präsentiert, wie am Freitag in einer Aussendung versprochen wurde. Eltern erhalten dort auch Informationen zu digitalen Spielen, also zur sinnvollen Nutzung bzw. zu möglichen Auswirkungen.

Blizzard, Konami, Nintendo, Playstation, Ubisoft und Xbox “Game City”

Der Theorie widmet sich auch die Fachtagung F.R.O.G. (Future and Reality of Gaming). Games würden sich zunehmend als Kulturform für alle Altersgruppen entwickeln, heißt es. Im Rahmen der Tagung werden etwa Fragen nach der Bedeutung von Ästhetik und Ethik aufgeworfen. Untersucht wird auch, was genau an welchem Game-Genre anspricht.

Auf Unternehmensseite sind auf der “Game City” Branchengrößen wie Blizzard, Konami, Nintendo, Playstation, Ubisoft oder Xbox vertreten. Zu den wichtigsten Spiel-Highlights zählen Pro Evolution Soccer 2018 (Konami), Super Mario Odyssey (Nintendo) oder der im Oktober erscheinende Racing-Titel Gran Turismo Sport (Playstation). Für E-Sport-Enthusiasten werden Wettbewerbe – etwa die Austrian Nintendo Gaming League – ausgetragen.

80.000 Besucher bei “Game City” 2016

Im Vorjahr wurde die Rathaus-Spielstadt von rund 80.000 Menschen besucht. Heuer können die Gäste erstmals nicht nur probespielen, sondern auch einkaufen: An einem Game City Market Place werden Fanartikel sowie aktuelle Spiele feilgeboten.

APA/Red.

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