Wiener Polizist wurde versetzt, weil er der Presse Informationen gab

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Es wurde dementiert, dass es eine Strafmandats-Quote bei der Polizei gibt.
Es wurde dementiert, dass es eine Strafmandats-Quote bei der Polizei gibt. - © APA
Nachdem er die Presse darüber informiert hatte, dass die Polizei intern eine “Strafmandats-Quote” festgelegt hat, wurde ein Wiener Polizist nun nach Kärnten versetzt. Außerdem muss er eine Geldstrafe von 7.600 Euro zahlen.

Ein Polizist, der im Herbst 2013 via Medien die Öffentlichkeit informiert hatte, dass Beamte in Wien eine Strafmandat-Quote zu erfüllen hätten, ist offenbar mit einer Versetzung davongekommen. Laut einem Bericht der Tageszeitung “Kurier” (Freitagausgabe) wurde der Mann im Juni 2014 der Landespolizeidirektion Kärnten dienstzugeteilt.

Polizist muss außerdem Geldstrafe zahlen

Daneben gab es auf disziplinar- und strafrechtlichem Weg eine Geldstrafe von in Summe 7.600 Euro, strafrechtlich wurden Vorwürfe des Geheimnisverrats und der Vortäuschung einer Erpressung im Wege der Diversion geklärt. Das Innenministerium stellte im Herbst 2013 im Übrigen klar, dass eine Anordnung bezüglich einer Strafmandat-Quote sofort zu revidieren wäre. (APA)

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