Wiener mit Studentengruppe in der Nacht in Gosau aus Bergnot geborgen

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Bergnot: Studenten waren schlecht ausgerüstet und nicht auf das Übernachten im Freien vorbereitet
Bergnot: Studenten waren schlecht ausgerüstet und nicht auf das Übernachten im Freien vorbereitet - © VIENNA.at (Sujet)
Drei ausländische Studenten und ein 38-jähriger Wiener, die eine Bergtour vom Vorderen Gosausee auf die Hofpürglhütte im Gosaukamm (Bezirk Gmunden) machten, hatten offenbar die Verhältnisse vällog unterschätzt.

Sie wollten im Winterraum der Hofpürglhütte übernachten. Die Wanderer kamen jedoch im Schnee nicht mehr weiter und brachen die Tour ab. Nach Mitternacht verständigten sie die Bergrettung, weil den Studenten im Notbiwak zu kalt war.

Gruppe geriet in Gosau in Bergnot

Die vierköpfige Gruppe hatte nur leichte Sommerschlafsäcke mit. Sie hatten zwar Pickel und Steigeisen dabei, die angesichts der Schneelage notwendige Sicherheitsausrüstung und Schneeschuhe allerdings nicht. Der Vater des 38-Jährigen hatte kurz vor 20 Uhr die Bergrettung verständigt, weil er seinen Sohn nicht erreichen konnte. Dieser hatte im Schnee sein Handy verloren.

Wiener und Studenten gerettet

Die Erhebungen ergaben, dass sich die Gruppe bei der Scharwandalm befand und ein Notbiwak errichtete. Hilfe wollten die Vier zu diesem Zeitpunkt nicht. Gegen 1.21 Uhr rief der Wiener mit einem Telefon eines Kameraden dann doch die Bergrettung und bat um Unterstützung. Mehrere Mitglieder der Bergrettung Gosau stiegen auf, um die Gruppe ins Tal zu bringen. Alle blieben unverletzt, die drei Studenten aus Spanien, Amerika und Schweden waren leicht unterkühlt und erschöpft.

(apa/red)

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