Wiener Linien: Stromausfall simuliert

Wiener Linien: Stromausfall simuliert
“Lehrbuchmäßige Vorgangsweise” hieß es vom Übungsleiter Werner Hiller. Auf der neuen U2-Strecke wurde zu Übungszwecken ein Stromausfall simuliert, an der rund 280 Personen beteiligt waren.

Ein U-Bahn-Zug kommt infolge eines Stromausfalls auf der Wiener Donaustadtbrücke zum Stehen und muss evakuiert werden: Dieses Szenario wurde am Mittwoch bei einer Großübung auf der noch nicht in Betrieb genommenen U2-Strecke Richtung Aspernstraße durchgespielt. Etwa 280 Personen inklusive 20 Darstellern des Bundesheeres und des Roten Kreuzes nahmen am gut zweistündigen Einsatz teil.

Die Annahme stelle im Ernstfall eine besondere Herausforderung dar, da die Einsatzstelle über Wasser liegt und somit Verletzte nicht unter Zuhilfenahme von Drehleitern gerettet werden könnten, erklärte Hiller.

Wichtig sei in jedem Fall, besonnen vorzugehen und keinerlei Sicherheitsschritte wie Stromabschaltung zu vergessen.

Ziel sei es nicht nur gewesen, für einen Ernstfall auf einer neuen Strecke noch vor dessen Inbetriebnahme gewappnet zu sein, sondern zudem das Zusammenspiel zwischen Wiener Linien und den unterschiedlichen Organisationen zu optimieren. Neben Sanitätsteams diverser Rettungsorganisationen nahmen Polizei, Berufsfeuerwehr (MA 68), Wiener Rettung (MA 70), Wiener Linien, Magistratsdirektion und der Presse- und Informationsdienst der Bundeshauptstadt (MA 53) an der Übung teil.

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