Wiener Kaffeehäuser laden zur 13. Kriminacht am 17. Oktober 2017

Am 17. Oktober lesen bei der Kriminacht an die 40 Autoren in ebenso vielen Locations.
Am 17. Oktober lesen bei der Kriminacht an die 40 Autoren in ebenso vielen Locations. - © echo medienhaus/Katharina Schiffl
Die Kriminacht hält am 17. Oktober zum bereits 13. Mal Einzug in den Wiener Kaffeehäusern und dieses Jahr erstmals auch in einigen außergewöhnlichen Leseorten, wie die Aufbahrungshalle Wien, die Universität Wien oder den 48er Tandler. Neben den Größen der heimischen Kriminalliteratur holt die Kriminacht mit Simon Beckett und Jan Costin Wagner auch zwei Superstars der europäischen Kriminalliteratur nach Österreich.

Fans der österreichischen Kriminalliteratur dürfen sich wieder auf eine Leistungsschau fast aller namhaften Autoren freuen, die Wien für einen Abend zum überdimensionalen Schauplatz geklärter und ungeklärter Tode und Morde machen. Bei der größten Krimiveranstaltung des Landes lesen am 17. Oktober 2017 unter anderem Eva Rossmann, Claudia Rossbacher, Kurt Palm, Andreas Pittler, Christian Mähr, Ursula Poznanski oder Beate Maxian. Die heimische Szene wird zudem auch von unter anderem Erwin Riess, Edith Kneifl, Peter Wehle, Hans-Peter Vertacnik, Constanze Dennig, Theresa Prammer oder Manfred Rebhandl vertreten.

Dem Thema des Krimischreibens nähert sich – ebenso witzig wie kenntnisreich – Susanne Wiegele in ihrer Lesung „Wie man Krimis schreibt“ bei Kolarik im Prater an. Bestseller-Autor Kurt Palm („Bad Fucking“) unterbricht den Schaffensprozess für sein nächstes Werk kurz und gibt dem Publikum Einblicke in seinen noch im Entstehen begriffenen, neuen Kriminalroman.

Eva Rossmann stellt im neuen „Café Rien“ (vormals Café Griensteidl) ihren brandneuen Thriller „Die Patrioten“ vor, der sich aktuellen Themen wie Nationalismus, Hass und Terror widmet. Eine Entdeckung aus Österreich ist Anna-Elisabeth Mayer, die mit ihren ersten beiden Romanen bereits einige Preise abräumen konnte. Ihr Roman „Am Himmel“ spielt im alten Wien und startet gleich mit einem Mord in gehobener Gesellschaft. Sie liest im Café Frauenhuber, dem ältesten Kaffeehaus der Stadt.

Zum fünften Todestag des legendären Wiener Schriftstellers und Krimiautors Ernst Hinterberger („Ein echter Wiener geht nicht unter“, „Kaisermühlenblues“) wird der Schauspieler und Intendant der Schlosspiele Kobersdorf, Wolfgang Böck, im Café Landtmann Szenen aus „Trautmann“ lesen. Böck hatte diese Rolle in zehn „Trautmann“-Folgen im ORF-Fernsehen gespielt.

Außergewöhnliche Leseorte bei der 13. Wiener Kriminacht

“Das Krimigenre lässt noch immer viele Überraschungen zu. Es ist faszinierend, wie vielfältig sich heute Kriminalromane präsentieren”, so Programmgestalter Helmut Schneider aus dem echo medienhaus.

Abseits der klassischen Wiener Kaffeehäuser, die schon seit jeher Treffpunkt für Literaten und Schauplatz für Kulturveranstaltungen und Lesungen sind, wartet die Kriminacht heuer wieder mit einigen außergewöhnlichen Tatorten auf: In der Aufbahrungshalle Simmering der Bestattung Wien ist der Tod zum Greifen nahe. Am kalten Herbstabend wird Roman Klementovic in direkter Nachbarschaft des Friedhofs seine Mordfälle präsentieren. Beim 48er Tandler wartet Erwin Riess inmitten des Altwarenmarkts, der gemeinnützige Projekte unterstützt, mit ungeklärten Morden und kaltblütigen Killern auf. Sylvia Grünberger gastiert an der Universität Wien in der Fachbibliothek für Geschichte.

Kurzkrimi-Wettbewerb auf der summerstage

Nach dem großen Erfolg im Vorjahr haben sich das vormagazin und das Wiener Bezirksblatt mit einem Kurzkrimi-Wettbewerb heuer zum zweiten Mal auf die Suche nach talentierten Nachwuchsautoren gemacht, die von einer prominent besetzten Expertenjury beurteilt wurden. Die fünf Besten werden ihre Kurzkrimis auf der summerstage am Donaukanal vorstellen und erstmals vor großem Publikum aus ihren Werken lesen. Dieses stimmt dann über den Sieger des Bewerbs ab, dessen Texte anschließend veröffentlicht werden.

>> Sämtliche Lesungen bei der 13. Kriminacht im Wiener Kaffeehaus finden am 17. Oktober 2017 bei freiem Eintritt statt. Eine Übersicht über das Programm sowie die Leseorte finden sich online. Bei einzelnen Locations sind Vorreservierungen oder Zählkarten erbeten.

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