Wiener Islam-Zentrum weiter strittig

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Noch immer keinen Durchbruch gibt es in den Gesprächen über das Islamische Kulturzentrum in Wien-Brigittenau, dessen geplante Neugestaltung vor einem Monat Anlass für Protestaktionen war.

Nach einem zweiten Treffen mit Vertretern der Bürgerinitiative kündigte Bezirksvorsteher Karl Lacina (SPÖ) am Donnerstag die Einrichtung von Arbeitsgruppen zu den Themen Verkehr und Lärm an. Er hofft auf ein Ergebnis noch vor Weihnachten.

Zu diesen Arbeitskreisen will Lacina rund 700 Leute einladen: Anrainer, Vertreter der Bürgerinitiative, des Islam-Zentrums-Betreibervereins ATIB, der Polizei und der zuständigen Wiener Fachdienststellen.

Von diesen sollen „die Fakten rund um die Neugestaltung des Zentrums und die Möglichkeiten für ein gedeihliches Zusammenleben der Anrainerinnen und Anrainer mit den Zentrumsbesuchern erarbeitet werden“, erklärte der Bezirksvorsteher in einer Aussendung.

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