Wiener Hundeführschein: SPÖ kündigt Vierbeiner-Resozialisierung an

Wiener Hundeführschein: SPÖ kündigt Vierbeiner-Resozialisierung an
Die Wiener SPÖ hat am Montag ein Resozialisierungsprogramm für Problemhunde angekündigt. In Kooperation mit dem Tierschutzverein werde dieses unter wissenschaftlicher Begleitung erstellt, wodurch auch die Tiervergabe verbessert und beschleunigt werden soll.

Konkrete Schritte sollen im Herbst erfolgen. “Ziel ist, den Hunden ein trostloses Dasein im Zwinger zu ersparen”, hieß es in einer Aussendung. Die Überlastung des Tierheims sei vor allem auf die Abgabe von Vierbeinern aus Niederösterreich zurückzuführen.

Laut SP-Gemeinerat Erich Valentin wurden seit 1. Juli 540 Hundeführscheine bei der zuständigen Magistratsabteilung 60 beantragt. Über die Helpline gebe es zudem rund 100 Anfragen täglich. “Es ist erstaunlich, wie vehement ÖVP und FPÖ die Umsetzung dieses Bevölkerungswunsches torpedieren”, reagierte der Mandatar auf die heutige Kritik der Opposition und verwies einmal mehr auf das Ergebnis der Volksbefragung.

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