Wiener Generali Center wird umgebaut: Neuer Name und weniger Shops

Das Wiener Generali Center wird derzeit umgebaut.
Das Wiener Generali Center wird derzeit umgebaut. - © Generali Center
Das Wiener Generali Center ist endgültig Geschichte, es soll komplett umgebaut werden. Die Neueröffnung ist für 2017 geplant – mit neuem Namen und weniger Shops.

Alle Mieter sind ausgezogen, die Eigentümerfirma Redevco lässt das Wiener Generali Center in der Mariahilfer Straße nun komplett umbauen. Mit der für 2017 geplanten Wiedereröffnung soll es mehr Verkaufsfläche, aber insgesamt weniger Shops geben. Und ein neuer Name wird ebenfalls kommen.

Generali Center wird umgebaut

Seit Jahresbeginn ist das Einkaufszentrum für Besucher gesperrt. Den 26 Mietern wurde ein Nachfrist bis zum vergangenen Montag (11. Jänner) gewährt, ihre Shops und Lagerräume zu leeren. Die Bauarbeiten sind inzwischen angelaufen, so ein Sprecher.

Während die Außenfassade nicht großartig verändert, sondern lediglich renoviert werden soll, ist für den Indoor-Bereich ein völlig neues Erscheinungsbild geplant. “Der Innenbereich wird entkernt”, meinte der Sprecher. Statt des Galeriekonzepts mit vielen Freiflächen und kleinen Einzelgeschäften will man künftig auf ein zeitgemäßes Shoppingkonzept setzen.

Weniger Shops und neuer Name

Das soll mehr Verkaufsfläche als die bisherigen 4.000 Quadratmeter bringen. “Dafür wird es weniger, aber großflächigere Stores geben”, so der Sprecher. Details zu den neuen Mietern – ob übliche Ketten oder überraschende Neuheiten – werden noch nicht verraten, es gebe noch abschließende Gespräche. Fix ist: Von den bisherigen Mietern wird keiner mehr in das neue EKZ einziehen – mit Ausnahme der Spar-Filiale im Untergeschoß, die erhalten bleibt, aber ebenfalls umgebaut wird. Viel Gastronomie ist offenbar nicht vorgesehen, ein entsprechendes Konzept mit Spar wird überlegt.

Den alten Namen Generali Center will Redevco – seit 2008 Eigentümer des Standorts – nicht behalten. Wie das Shoppingcenter künftig heißen wird, ist ebenfalls noch geheim. Das gilt auch für die Investitionssumme.

(APA/Red)

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