Wiener Franziskus Spital startet 2017

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Neu in Wien ab 2017: Das Franziskus Spital.
Neu in Wien ab 2017: Das Franziskus Spital. - © APA/Sujet
Ab 2017 gibt es in Wien ein neues Spital: Die Ordenskrankenhäuser St. Elisabeth in der Landstraße und das Hartmannspital in Margareten fusionieren und werden künftig als “Franziskus Spital” Patienten aufnehmen.

Der Name, so wurde am Montag versichert, sei entschieden worden, noch bevor der neue Papst den seinen (im Jahr 2013, Anm.) gewählt habe. Neu ist nicht nur die Bezeichnung, sondern auch die Aufgabenteilung.

Die beiden Häuser haben eine überaus lange Tradition. Das Elisabethspital besteht seit mehr als 300 Jahren, das Hartmannspital feierte im Vorjahr das 150-jährige Bestandsjubiläum. Die nunmehrige neue Kooperation wurde im Strukturplan Gesundheit Wien 2020 vereinbart. Das neue Franziskus Spital wird sich an beiden Standorten vor allem einem Schwerpunkt widmen, nämlich der “Medizin für Menschen im Alter”, wie bei der Präsentation des Konzepts am Montag betont wurde.

Franziskus Spital neu in Wien

Das Elisabethspital wird hierfür sogar seine Funktion als Akutspital verlieren. Künftig werden dort Geriatrie, Pflege und Palliativmedizin die wichtigste Rolle spielen. Geplant ist auch die Einrichtung eines “geriatrischen Assessments”, das abklären soll, welche Art der Betreuung optimal ist. Im – bald ehemaligen – Hartmannspital stehen die Bereiche Innere Medizin und Chirurgie im Vordergrund. Ein besonderer Schwerpunkt ist etwa der Herz- und Lungengesundheit gewidmet.

Wiens Gesundheitsstadträtin Sonja Wehsely (SPÖ) sprach am Montag von einem “Best-Practice-Modell” dafür, wie Veränderungen durchgeführt werden können. Das Franziskus Spital ist in den öffentlichen Versorgungsauftrag der Stadt eingebunden und hat Verträge mit allen Krankenkassen. Die beiden Häuser heißen nun offiziell Franziskus Spital Landstraße und Franziskus Spital Margareten.

Die Vorbereitungen für die Fusion betrug laut den beiden Geschäftsführern Andreas Achrainer und Markus Zemanek drei Jahre.

Mehr Informationen finden Sie hier.

(APA)

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