Wiener Flugkammer-Anbieter “Windobona” expandiert

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Das Wiener Flugkammer-Unternehmen "Windobona" plant zu expandieren.
Das Wiener Flugkammer-Unternehmen "Windobona" plant zu expandieren. - © APA
2015 eröffnete der Flugkammer-Anbieter Skydiver GmbH unter dem Markennamen “Windobona Wien” seinen ersten Windkanal im Prater. Das Unternehmen plant nun zu expandieren und fünf neue Standorte in Europas Metropolen zu eröffnen. In den vertikalen Tunnelröhren wird mit Windgeschwindigkeiten von bis zu 280 km/h der freie Fall simuliert.

Wie das Unternehmens betont, ist der offiziell als “Indoor Skydiving” bezeichnete Sport vergleichbar mit einem Fallschirmsprung aus 4.000 Metern Höhe. Die Skydiver GmbH breitet nun seine Flügel auch geografisch aus: Im kommenden Oktober sollen in Madrid die Turbinen angeworfen werden, ein zweiter Windkanal wird laut aktuellen Plänen Ende 2016 in Berlin eröffnet, hieß es in einer Aussendung.

Wiener Indoor-Skydiving-Firma plant fünf neue Standorte zu eröffnen

“Wir haben das Geschäft als Kette entwickelt. Nach der erfolgreichen Testphase in Wien haben wir uns für eine Expansion mit einem Investment von rund 8 Millionen Euro pro Standort mit knapp 25 Arbeitsplätzen entschieden”, erklärte Geschäftsführer Anton Stenin in einer Aussendung. Auch Verhandlungen für Engagements in Paris, Mailand und Hamburg würden bereits auf “Hochtouren” laufen, verrieten die Betreiber.

Mit dem Pilotprojekt in der Bundeshauptstadt ist man zufrieden: “Die durchschnittliche Betriebsdauer in Wien von etwa 11 Stunden pro Tag stimmt uns für unsere neuen Standorte optimistisch”, zeigte sich Stenin zuversichtlich. Im Wiener Prater flogen bereits mehr als 7.000 Gäste im Windkanal. Dieser ist 15 Meter hoch und kann bis zu acht Personen gleichzeitig zum Schweben bringen.

Indoor Skydiving erfreue sich zunehmender Beliebtheit – nicht zuletzt, weil es inzwischen auch offizielle Wettbewerbe gebe, wie eine Sprecherin des Unternehmens im Gespräch mit der APA berichtete. Derzeit seien in Europa rund 20 Anlagen in Betrieb. Zahlreiche neue Projekte würden sich bereits im Planungsstadium befinden.

(apa/red)

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