Wiener Firma sammelte 120 Mio. Dollar für Enwicklung von Medikamenten

Eine Wiener Biotech-Firma sammelte 120 Millionen Dollar bei Investoren, um Medikamente zu entwickeln.
Eine Wiener Biotech-Firma sammelte 120 Millionen Dollar bei Investoren, um Medikamente zu entwickeln. - © APA (Symbolbild)
Rund 120 Millionen Dollar sammelte die Wiener Biotech-Firma Nabriva Therapeutics bei Investoren, um das Produkt lefamulin in die dritte klinische Testphase zu bringen und weitere Medikamente zu entwickeln.


Die Finanzierungsrunde habe aus zwei Tranchen bestanden, teilte die Anwaltskanzlei Wolf Theiss am Mittwoch mit. Wolf Theiss hat mit der US-Kanzlei Cooley die Investoren bei der Transaktion beraten.

Neue Medikamente sollen entwickelt werden

Mit dem Geld soll das Produkt lefamulin in die dritte klinische Testphase gebracht werden und weitere Medikamente entwickelt werden. Die Nabriva Therapeutics AG ist auf die Entwicklung von Pleuromutilin, eine neue Art von Antibiotika, spezialisiert. Mit dem Mittel sollen ernsthafte Infektionen, die durch resistente Bakterien ausgelöst werden, bekämpft werden können.

Wiener Firma sammelte 120 Millionen Dollar

Angeführt wurde die Finanzierungsrunde von den US-Investoren Vivo Capital und Orbimed, die damit auch in den Nabriva-Aufsichtsrat einziehen werden. Zu den weiteren Geldgebern zählen EcoR1 Capital, Boxer Capital von Travistock Life Sciences sowie die bereits präsenten Investoren HBM, Phase 4 Partners, Wellcome Trust, GLSV und Novartis Venture Fund.

Nabriva wurde 2006 vom Pharmaunternehmen Sandoz abgespalten. Vorläufer war das 2001 von Sandoz gegründete Wiener Antibiotika-Forschungszentrum “Antibiotic Research Institute” (ABRI). In einer ersten Finanzierungsrunde vor neun Jahren wurden 42 Mio. Euro von mehreren internationalen Investoren eingesammelt. Laut “FirmenCompass” hat Nabriva rund 35 Mitarbeiter.

(APA/Red)

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