Wiener Filmmusik Preis 2017 geht an Adam Liptak

Seine Neuvertonung einer Szene aus “Egon Schiele – Tod und Mädchen” brachte Adam Liptak den diesjährigen Wiener Filmmusik Preis ein. Der 24-Jährige habe mit seiner Musik “dem Film auf konsistente Weise eine melancholische und dramatische Note” verliehen, so die Jurybegründung. Der vom Österreichischen Komponistenbund (ÖKB) verliehene Preis ist mit 7.000 Euro dotiert.

Der gebürtige Ungar Liptak studierte an der Franz Liszt Universität für Musik in Budapest, bevor er zum Studium der Medienkomposition nach Wien kam. Auf den weiteren Plätzen der vom Filmfonds Wien gestifteten Auszeichnung landeten Daniel Stadler und Christian Afonso, sie erhielten Sachpreise. Bei der Gala am Freitagabend im Wiener Porgy & Bess wurde außerdem das Duo Flora Geißelbrecht und Tahir Ibishov mit einem Anerkennungspreis bedacht.

“Alle Preisträger haben es verstanden, den Spagat zu meistern, den eine Filmmusik erfordert, die für das heutige Publikum gedacht ist und gleichzeitig das Flair von vor hundert Jahren einfängt”, so Juryvorsitzender Anselm Kreuzer. Und ÖKB-Präsident Alexander Kukelka betonte die Bedeutung des Filmmusik Preises “als wichtiges Instrument zum Aufspüren” von talentiertem Nachwuchs. “Die stilistisch vielfältigen und qualitativ sehr hochwertigen Einsendungen zeigen eindrucksvoll, wie lebendig die Filmmusikszene in Österreich ist.”

(APA)

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