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Wiener Erste Bank Open 2018: Nadal oder Djokovic als Wunsch-Spieler

Die Planungen für das Erste Bank Open laufen: Nadal und Jdokovic als Wunsch-Spieler.
Die Planungen für das Erste Bank Open laufen: Nadal und Jdokovic als Wunsch-Spieler. ©AFP PHOTO / Josep LAGO
Die Vorbereitungen für das Erste Bank Open 2018 in der Wiener Stadthalle laufen. Organisator Herwig Straka hat für das Tennis-Turnier im Herbst eine klare Vision: "Ich habe als Ziel ausgerufen, einen der beiden Spieler Nadal oder Djokovic zu holen. Im Idealfall auch beide."
Zuschauerrekord in Wien 2017

Straka sieht das weiter gestiegene Publikumsinteresse am Erste Bank Open in Wien auch als Verpflichtung. Das ATP-500-Event vom 22. bis 28. Oktober hat eine neuerliche Preisgeldsteigerung erfahren und wird mit 2.788.750 Euro dotiert sein. Nach dem Rekordjahr 2017 zeigen die Zahlen im Vorverkauf weiter nach oben. “Der Zuspruch ist nach wie vor enorm, wir sind jetzt schon wieder besser als im letzten Jahr. 25 Prozent sind schon verkauft, und wir haben schon wieder 400.000 Euro umgesetzt. Das haben andere Turniere nach dem Event nicht”, erklärte Straka am Mittwoch bei einer Presserunde im äußerst exklusiven, von der österreichischen Firma Do & Co. gecaterten VIP-Bereich des Großturniers Madrid.

Erste Bank Open: Besucherrekord im Vorjahr

Der VIP-Bereich in Wien sei 2017 erstmals ausverkauft gewesen, dieses Jahr sei man erstmals mit 18 Logen überbucht. “Das sind Indikatoren, dass das Turnier gut läuft. Damit müssen wir Schritt halten.” Straka fährt deshalb auch zu vielen Turnieren, nicht nur wegen Spieler-Lukrierungen, sondern auch um neue Dinge zu sehen und davon zu lernen. Zu sehen in Madrid ist zum Beispiel im Außenbereich des mächtigen VIP-Zelts ein DJ, der gemeinsam mit einem Saxofonisten am Dach einer Bar spielt. Im Zelt gibt es nicht weniger als 38 verschiedene Restaurantbereiche, eingeteilt nach Essensthemen aus der ganzen Welt. Die Exklusivität kostet allerdings auch etwas, für eine Tages- bzw. eine Nachtsession darf der VIP-Gast 450 Euro berappen. Wer den ganzen Tag bleiben will, muss dementsprechend das Doppelte ablegen.

Inwiefern solche Dimensionen in fernerer Zukunft auch in Wien umgesetzt werden, ist freilich offen. Und schließlich handelt es sich in Madrid auch um ein ATP-1000-Turnier. Für Wien gilt es weiter, den ATP-500-Status zu entwickeln und vor allem die internationalen Sponsoren weiter auszubauen (Straka: “Das ist unsere einzige Schwäche”).

Chung Hyeon und Kei Nishikori beim Tennis Turnier in Wien

Noch ehe mit den ganz großen Namen Nadal oder Djokovic ein möglicher Deal zustande kommt, hat sich Straka mit dem Australian-Open-Halbfinalisten Chung Hyeon und Kei Nishikori, der in Japan der überhaupt größte Sportstar ist, zwei asiatische Spieler geholt. Dies ist auch in der Lukrierung von Sponsoren aus Asien wichtig.

Nadal und Djokovic als Wunsch-Spieler in Wien

“Wir brauchen frisches Geld, und Asien ist ein großer Markt”, so Straka. “Wenn Nadal spielen würde, würden wir auf jeden Fall die Vier-Millionen-Euro-Grenze überschreiten, die wir für Spieler ausgeben”, erklärte der Steirer, der Nadal gerne auch längerfristig binden möchte. “Ich schätze, dass er 2018 und 2019 noch spielen will, und dann von Jahr zu Jahr schaut. Wir werden ihm einen längerfristigen Vertrag anbieten.” Der Weltstar aus Spanien war in den vergangenen Jahren für Wien kein Thema gewesen, weil Basel einen mehrjährigen Vertrag mit dem zehnfachen French-Open-Sieger hatte, der nun ausgelaufen sein wird.

Nadal wird in Basel nicht spielen, und Djokovic überlegt, seine normalerweise zum Wien-Termin freie Woche diesmal zu spielen. Sollten sogar beide kommen, müssten beide Spieler finanziell aber ein bisschen nachgeben, stellt Straka klar.

Auch Dominic Thiem und Lucas Pouille 2018 in der Wiener Stadthalle

Fix in Wien ist neben Lokalmatador Dominic Thiem, Chung und Nishikori auch Vorjahressieger Lucas Pouille. Alexander Zverev wird vorerst allerdings nicht zurückkehren. “Er verlangt zu viel, ist für uns zu teuer.” Hingegen sind allerdings auch Grigor Dimitrow, Nick Kyrgios und auch der rekonvaleszente Andy Murray weitere mögliche Wien-Starter. Eine Entscheidung in Sachen Nadal erwartet Turnierboss Straka nach den French Open, jene von Djokovic nach Wimbledon.

In der ferneren Zukunft könnte das Stadthallen-Turnier dann vielleicht doch einen Standortwechsel bekommen. Denn politisch, so Straka, sei eine neue multifunktionelle Halle in Wien mittlerweile auf der Agenda. “Das hat mir auch Sportminister Strache bestätigt.” Allerdings werde ein solches Projekt bis zur Realisierung wohl vier bis fünf Jahre dauern.

(APA/Red)

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