Wiener Bäder: Neue Preise und 16 Uhr-Karte ab 2018

Die Wiener Bäder heben ihre Preise mit 2018 an.
Die Wiener Bäder heben ihre Preise mit 2018 an. - © APA/SARAH KVECH
Die Wiener Bädern gestalten ihre Preise im kommenden Jahr neu, außerdem soll eine 16-Uhr-karte mehr Nachmittagsbesucher in die Wiener Sommerbäder locken.

Ein entsprechender Antrag steht nächste Woche im Bildungsausschuss auf der Tagesordnung.

“Um gerade auch berufstätigen Personen einen größeren Anreiz zu bieten, nach der Arbeit noch ein Sommerbad aufzusuchen, möchten die Wiener Bäder neben einer Nachmittagskarte ab 13 Uhr auch eine ab 16 Uhr anbieten”, betont Bäderchef Hubert Teubenbacher. Die neue Nachmittagskarte wird 3,50 Euro kosten.

Neue Preise in den Wiener Bädern

Gleichzeitig sollen aufgrund von gesetzlichen Vorgaben auch alle anderen Tarife Bäder angepasst werden: So kostet die Tageskarte für Erwachsene ebenso wie die 5-Stunden-Karte im Hallenbad künftig um 40 Cent mehr, also insgesamt 5,90 Euro. Die Nachmittagskarte ab 13 Uhr wird um 30 Cent auf 4,60 Euro angehoben.

Die Tages-Eintrittspreise für Kinder (2,00 Euro) und SeniorInnen (4,40 Euro) werden moderat angehoben.

Neu gestaltet werden soll auch die Preisgestaltung bei Monatskarten für Schwimmhalle und Sommerbad. Während es bei 6- und 12-Monatskarten zu keiner Änderung in der Preisgestaltung kommen soll, werden kürzer gültige Monatskarten angehoben: So kostet die 1-Monatskarte künftig 29,50 Euro. Dadurch sollen Badegäste stärker dazu bewegt werden, länger gültige Karten zu erwerben. Damit werden auch die Badekassen entlastet und die Wartezeiten verkürzt.

Darum werden die Tarife angepasst

Notwendig wird die neue Tarifstruktur einerseits durch einen erhöhten Umsatzsteuersatz für Bäderbetriebe (13 statt bisher 10 Prozent) und andererseits durch das Valorisierungsgesetz, das eine Valorisierung der Tarife bei einem Steigen des Verbraucherpreisindex um mindestens drei Prozent vorsieht. “Wir sind aber weiterhin um eine moderate Preisgestaltung bemüht, um allen WienerInnen Zugang zum Bäderangebot in Wien zu ermöglichen”, betont Hubert Teubenbacher.

(Red)

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