Wiener Ärztekammer: Erneut Wahlsieg für VP-Ärztevereinigung

Johannes Steinhart freute sich über den klaren Wahlsieg
Johannes Steinhart freute sich über den klaren Wahlsieg - © APA
Die VP-nahe Fraktion “Vereinigung österreichischer Ärztinnen und Ärzte -Liste Johannes Steinhart” ist bei der Wiener Ärztekammerwahl am Samstag – wie schon 2012 – als klarer Sieger hervorgegangen.

Kammerpräsident Thomas Szekeres schaffte mit seinem “Team Thomas Szekeres” nicht wie von ihm erhofft den Sprung auf den ersten Platz. Er erhielt 1.069 Stimmen bzw. 17 Mandate.

Der Vizepräsident der Wiener Ärztekammer, Wahlsieger Johannes Steinhart von der Ärztevereinigung, hat sich am Sonntag über den “schönen Erfolg” beim gestrigen Urnengang erfreut gezeigt. “Das macht mich sehr glücklich”, versicherte er. Doch auch Präsident Thomas Szekeres, dem der Sprung auf den Spitzenplatz verwehrt blieb, ist laut eigenen Angaben “nicht unzufrieden”.

Steinhart für Wahlsieg “sehr dankbar”

Er sei den Kolleginnen und Kollegen, die seine Liste gewählt hätten, “sehr dankbar”, sagte Steinhart. Diese hätten offenbar befunden, dass man gute Arbeit für die niedergelassenen Ärzte – Steinhart ist hier nicht nur Kurienchef in Wien, sondern auch in der Österreichischen Ärztekammer – geleistet habe. Dass in der Wiener Kurie nun die absolute Mehrheit erzielt worden sei, “heißt, dass wir den richtigen Weg beschritten haben”.

In der Vollversammlung gibt es hingegen erneut keine Fraktion, die über eine “Absolute” verfügt. Nötig ist somit wieder das Schmieden von Koalitionen. Steinhart hofft, dieses Mal dabei erfolgreich zu sein. Ziel sei, bei der Vollversammlung am 2. Mai zum Präsidenten gewählt zu werden, bekräftigte er. Er werde versuchen, eine breite Basis zu erreichen.

Wiener Ärztekammer: “Stabile Mehrheit wichtig”

Auch Amtsinhaber Thomas Szekeres wird nun Verhandlungen führen, wie er ankündigte. Wichtig sei, dass es in der Wiener Kammer eine “breite und stabile Mehrheit” gebe. Über das Wahlergebnis sei er nicht allzusehr betrübt, versicherte er.

Den ersten Platz hätte er ja auch 2012 nicht geschafft. “Ich habe dazugewonnen, das ist okay”, befand der Ärztevertreter.

(APA)

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