“WienBot”: Chatbot der Stadt Wien informiert als virtueller Beamter

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"WienBot" arbeitet als virtueller Beamte.
"WienBot" arbeitet als virtueller Beamte. - © PID/Votava Martin
Wer in Wien Fragen zu Öffnungszeiten und Adressen von Ämtern, zum Thema Parken oder zu Veranstaltungen hat, kann diese nun einem Chatbot, dem sogenannten “WienBot”, stellen. Die neue App der Stadt Wien arbeitet wie ein virtueller Beamte.

Die Infos des Chatbots der Stadt Wien können ähnlich wie beim Apple-Dienst Siri über Spracheingabe oder schriftlich angefordert werden. Der virtuelle Beamte antwortet je nachdem ebenfalls über den Chat oder per Sprachausgabe. “Das ist ein weiteres ganz wesentliches Serviceangebot der Stadt Wien”, sagte der zuständige Stadtrat Andreas Mailath-Pokorny (SPÖ) bei der Präsentation des “WienBot” am Mittwoch. Seines Wissens sei Wien die erste Stadt, die einen solchen Chatbot für ihre Bürger eingerichtet hat.

Chatbot der Stadt Wien von 2.000 Personen gestestet

Der Chatbot war bereits seit Anfang 2017 in einer Testphase über Facebook-Messenger verfügbar. Nun wurde die App entwickelt, da es mit dieser keine Datenschutzprobleme gebe, wie versichert wurde. In der Pilotphase wurde das Angebot von rund 2.000 Personen genutzt.

Chatbot hat “Wiener Charme”

Dem Chatbot wurde auch eine Portion “Wiener Charme” beigebracht: So wird dem Nutzer, wenn er sich nach den Öffnungszeiten des Christkindlmarkts erkundigt, zunächst ein kurzes Adventgedicht vorgetragen. Wer mehr über das Passservice wissen will, erhält nicht nur die passenden Infos, sondern auch die Frage: “Warum willst du die lebenswerteste Stadt der Welt verlassen?” Auch auf Emojis reagiert der Chatbot. Die Suche nach Antworten per “WienBot” sei jedenfalls schneller als zu googlen, wurde betont, da er direkt die Antworten statt Linklisten auswirft.

WienBot kostenlos für iOS und Android

Die App, die im Presse- und Informationsdienst der Stadt entwickelt wurde, kann kostenlos für iOS und Android heruntergeladen werden. Bisher wurden 350 Antworten ins System eingepflegt. Die App werde aber stetig weiterentwickelt, wurde bei der Pressekonferenz versichert. Gestartet wurde mit den meistgesuchten Informationen der wien.at-Webseite.

APA/Red.

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