Wien: Neue Ärztekammer-Kampagne bewirbt Vorsorgeuntersuchungen

Mit der Kampagne soll das Bewusstsein für ein gesundes Leben gestärkt werden.
Mit der Kampagne soll das Bewusstsein für ein gesundes Leben gestärkt werden. - © APA (Sujet)
Am Donnerstag präsentierte die Ärztekammer ihre neue Kampagne für Vorsorgeuntersuchungen. Die Aktion “Ganz Wien sorgt vor: Ich bin dabei!” soll den Wienern Präventionsmaßnahmen und Vorsorgeuntersuchungen ans Herz legen.

Dass ein gesundes Leben die Lebensspanne verlängern kann, ist allgemein bekannt – was nicht heißt, dass alle entsprechend handeln. Die Ärztekammer startet nun einmal mehr eine Kampagne, in der sie den Wienern diverse Präventionsmaßnahmen ans Herz legt. Vorsorgeuntersuchungen oder frühe Risikoerkennung würden sich nämlich, so wurde heute bekräftigt, äußerst positiv auswirken.

Ärztekammer legt Wienern wieder Vorsorge ans Herz

“Ich muss mich da schon auch an der Nase nehmen”, versicherte der Präsident der Wiener und der österreichischen Ärztekammer, Thomas Szekeres, am Donnerstag bei der Präsentation der Kampagne – mit Verweis auf “Übergewicht, Stress, ungesunde Ernährung”. Er gab zu bedenken, dass bereits kleine Änderungen des Lebensstils sich günstig auswirken würden.

Dass die chronischen Erkrankungen mehr werden, sei aber trotzdem zu erwarten. Denn es gehe die “Babyboomer”-Generation demnächst in Pension, sagte Szekeres. Die Leiterin des Zentrums für Public Health an der MedUni Wien, Anita Rieder, hob hervor, dass bereits jetzt Leiden wie Atemwegserkrankungen oder Schlaganfälle häufiger werden. Probleme machen in Wien auch Diabetes oder Bluthochdruck – Leiden, die man nicht sofort spüre, wie Rieder warnte. Immerhin gehen Herzinfarkte oder Darm- sowie Prostata- und Hautkrebs in der Hauptstadt zurück.

Aktion “Ganz Wien sorgt vor: Ich bin dabei!” gestartet

Langfristiges Ziel der Aktion “Ganz Wien sorgt vor: Ich bin dabei!” sei nicht nur, das Bewusstsein für eine gesunde Lebensführung zu stärken, sondern auch, die Anzahl der Vorsorgeuntersuchungen zu steigern, hieß es.

Insgesamt werden 13 Themenbereiche behandelt: HIV/AIDS, Allergien, Augengesundheit, Bewegung und Ernährung, Demenz, Diabetes, Krebs, Psyche, Schmerz, Sonne, Sucht sowie Männer- und Frauengesundheit. In jeweils eigenen Foldern wird ausführlich über den betreffenden Bereich informiert.

(APA/Red)

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