Wien baut unterirdisches Kraftwerk auf der Donauinsel

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Die Neue Donau in Wien.
Die Neue Donau in Wien. - © APA/Georg Hochmuth
Ein neues Kleinwasserkraftwerk an der Neuen Donau soll Strom für 130 Haushalte in Wien erzeugen. Die Bauarbeiten haben bereits begonnen.

Kraftwerk auf der Wiener Donauinsel: Was klingt wie eine Vorankündigung für das nächste Donauinselfest, ist tatsächlich ein Bauvorhaben. Im Bereich der Wehr 1 wird an der Neuen Donau ein neues Kleinwasserkraftwerk errichtet. Es soll Strom für 130 Wiener Haushalte erzeugen, wie es am Mittwoch in einer Aussendung hieß.

Der Baustart ist bereits erfolgt. Das Kraftwerk wird unterirdisch in Form einer Wasserkraftschnecke in die bereits bestehende Wehranlage integriert. Letztere wurde errichtet, um den Hochwasserabfluss zu regeln. Erzeugt werden künftig 400.000 Kilowattstunden pro Jahr.

Donauinsel: Grünflächen nicht beeinträchtigt

Das Kraftwerksprojekt ist eine Kooperation von Wien Energie und der städtischen Gewässer-Abteilung MA 45. Es wird vom Europäischen Fonds für Regionale Entwicklung (EFRE) gefördert. Die Errichtungskosten belaufen sich auf 1,8 Mio. Euro.

Das Freizeitparadies selbst wird baulich nicht beeinträchtigt, wie beteuert wurde: “Grünflächen werden nicht angetastet und es gibt keine Lärmbelästigung für die Besucherinnen und Besucher der Donauinsel”, versprach Gerald Loew, der Leiter der MA 45.

(APA, Red.)

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