Wetter: Hitze erreicht ersten Höhepunkt mit bis zu 36 Grad am Samstag

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Drei Worte zum Wetter: Es wird heiß
Drei Worte zum Wetter: Es wird heiß - © APA (Sujet)
Die derzeit vorherrschende Hitzewelle geht in den kommenden Tagen weiter: Für Samstag prognostizieren die Meteorologen der ZAMG einen Spitzenwert von 36 Grad. Doch sie erwarten auch jeden Tag Gewitter.

Der relativ “kühlste” Tag wird laut der Prognose vom Donnerstag der Sonntag mit einer Höchsttemperatur von 31 Grad. Der Juni-Hitzerekord von 38,6 Grad, gemessen 2013 in Waidhofen an der Ybbs, wird voraussichtlich nicht erreicht.

Sonnig und trocken geht es ins Wochenende

Morgen, Freitag, ziehen von Nordwesten her erste dichte Wolken auf. Daneben präsentiert sich das Wetter anfangs noch oft sonnig und trocken. Nach und nach werden die Wolken aber dichter und mit ihnen muss schließlich recht verbreitet mit Regenschauern und Gewittern gerechnet werden. Am längsten trocken und sonnig bleibt es südlich des Alpenhauptkammes. Nördlich davon beruhigt sich das Wetter bereits am Nachmittag wieder. Mit den Niederschlägen frischt im Norden und Osten teils lebhafter bis starker Wind aus West bis Nordwest auf. Die Temperaturen umspannen in der Früh 15 bis 25 Grad. Mit 27 bis 34 Grad sind die Tageshöchsttemperaturen erreicht.

Hoher Luftdruck ist am Samstag wetterbestimmend. Damit scheint in den meisten Landesteilen die Sonne von einem nahezu wolkenlosen Himmel. Quellwolken beschränken sich auf das Bergland. Abgesehen von ein paar lokalen gewittrigen Regenschauern im Südwesten und Westen des Landes bleibt es trocken. Der Wind bläst im Norden und Osten teils lebhaft aus West, sonst schwach bis mäßig aus Süd bis West. In der Früh zeigt das Thermometer 15 bis 22 Grad. Die Tageshöchsttemperaturen betragen 27 bis 36 Grad.

Hitze geht teils gewittrig weiter

Am Sonntag überwiegt anfangs im Osten und Süden noch der Sonnenschein. Im Westen kann es allerdings bereits in der Früh und am Vormittag Schauer geben, die auch kräftig ausfallen und lokal gewittrig sein können. Später weiten sich Schauer und Gewitter auf die anderen Landesteilen aus. Den Schwerpunkt der Gewittertätigkeit erwarten die Meteorologen für den Süden und Südosten . Der Wind weht meist mäßig, mitunter auch lebhaft auffrischend aus Südwest bis Nordwest. Frühtemperaturen 15 bis 23 Grad, Tageshöchsttemperaturen 22 bis 31 Grad.

Das Wetter zu Wochenbeginn

Am Montag soll das Wetter wieder recht stabil werden. Ein paar Restwolken machen rasch der Sonne Platz. Tagsüber bleiben die Quellwolken meist flach und harmlos. Nur ganz vereinzelt können sich im Bergland Wärmegewitter entwickeln. Der Wind weht schwach bis mäßig aus Südwest bis Nordwest. Frühtemperaturen 13 bis 22 Grad, Tageshöchsttemperaturen 25 bis 33 Grad.

Auch der Dienstag verläuft oft sonnig und trocken. Im Westen und Südwesten steigt aber im Tagesverlauf die Neigung für lokale Schauer oder Gewitter deutlich an. Der Wind kommt oft sehr lebhaft aus südlichen Richtungen, später dreht er zunehmend auf West. Frühtemperaturen 16 bis 21 Grad, Tageshöchsttemperaturen von West nach Ost 24 bis 33 Grad.

Hitze: Mit den Temperaturen steigt die Unfallgefahr

Wichtig in Sachen Sommerwetter: Hitze lässt die Fehlerhäufigkeit und die Unfallgefahr steigen. Bei Temperaturen von 30 Grad sinken Reaktionsgeschwindigkeit und Koordinationsfähigkeit um ein Viertel, bei 35 Grad ist bereits mit einer Leistungseinbuße von 50 Prozent zu rechnen. Darauf machte am Donnerstag die Allgemeine Unfallversicherungsanstalt (AUVA) aufmerksam.
Bei Arbeiten im Freien, daher überwiegend im Bauwesen, zeigt sich den Angaben zufolge, dass die höchsten Unfallraten in den wärmsten Monaten zu verzeichnen sind. Vor allem im Juli steige die Zahl der Arbeitsunfälle im Regelfall im Jahresvergleich um ungefähr zehn Prozent, erklärte die AUVA in einer Aussendung. Im Straßenverkehr komme es bei hohen Temperaturen zu einem Anstieg bei der Zahl der Verkehrsunfälle im Ortsgebiet.

Weniger Leistungsfähigkeit bei hohen Temperaturen

Ausgelöst wird die Abnahme der Leistungsfähigkeit durch Flüssigkeitsmangel, bedingt durch starkes Schwitzen. “Bei mehr als 30 Grad Lufttemperatur und mittelschwerer bis schwerer Arbeit empfehlen wir, alle 20 Minuten circa ein Viertel Liter Flüssigkeit zu trinken”, so Sonja Rustler, Präventionsexpertin der Versicherung. Bei Arbeiten im Freien sollten Schutz UV-Schutzbrille, Schirmkappe oder – wo notwendig – Schutzhelm mit Nackenschutz verwendet werden. Keinesfalls sollten Leute mit nacktem Oberkörper arbeiten.

(apa/red)

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