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Wenn die Post-Moderne zwei Mal klingelt

©Gebrüder Moped
Gastbeitrag der Gebrüder Moped: Flüchtlingskrise, EU-Krise, Bildungskrise, Demokratiekrise und dann auch noch Fastenzeit, Lugner, Zombie-Virus …. Schluss jetzt mit unlustig, wir brauchen endlich Good News!

Und es gibt sie, die guten Nachrichten. Letzte Woche wurde die Weltöffentlichkeit endlich in Kenntnis gesetzt: Die österreichische Post testet motorisierte Zustellwagerln. Das ist einmal eine Ansage! Gleich 15 Stück der elektrischen Prototypen sind momentan im Probeeinsatz. Der zuständige technische Sonderentwickler verrät, die E-Wagerln sollen “für die Zusteller eine Erleichterung sein, wenn sie bestimmte Schwierigkeitsgrade haben”. Welcher Vorgesetzte kommt bitte dazu, seinen eigenen Mitarbeitern in aller Öffentlichkeit “bestimmte Schwierigkeitsgrade” zu attestieren? Das ist kein guter Stil und kein guter Postlerwitz.

Auf den Gipfeln von Hernals

Jedenfalls kommen die neuen Brief-Boliden in steilen Rayons zum Einsatz. Davon gibt es im alpinen Österreich ja genug, und deshalb hat man sich die Wiener Bezirke Wieden, Hernals, Währing und Döbling dafür ausgesucht. Die Handhabung ist übrigens denkbar einfach gestaltet, daher zeigt sich die Postgewerkschaft mit den Voraussetzungen für eine Lenkererlaubnis zufrieden: Für das Fahren des Zustellwagerls reicht es, wenn man zumindest einmal einen Führerschein besessen hat.

Vollautomatisiert zum Wirt

Mittels “Gasgriff” betrieben, erreichen die Elektro-Roller eine Geschwindigkeit von 5 km/h. Bei den meisten Postlern wird das zur Folge haben, dass die Wagerln schneller sind als sie selbst. Briefe kommen also künftig weit früher an als ihr Träger – dem wird man dafür gleich das Antwortschreiben mitgeben können. Aber interessant wird’s ohnehin erst beim vollautomatisierten, selbstfahrenden Zustellwagerl: Das Wagerl fährt zum Kunden. Der Postler geht zum Wirten. Die Post bringt allen was.

Übrigens: Auch außerhalb der österreichischen Post forschte man schon länger an der elektrischen Zustellbarkeit von Nachrichten. Das Ergebnis heiß dort allerdings nicht “Zustellwagerl”, sondern “E-Mail”.

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