Weltspartag in Österreich: 1,4 Millionen Menschen wollen auf die Bank gehen

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Am Weltspartag besinnen sich viele Österreicher auf die Freuden des Sparens Am Weltspartag besinnen sich viele Österreicher auf die Freuden des Sparens - © dpa
Ein “Run auf die Banken” ist am 31. Oktober gang und gäbe. Viele Österreicher besuchen am Weltspartag das Finanzinstitut ihrer Wahl. Wie eine Umfrage ergab, sind jedoch nur 41 Prozent durch das Weltspartags-Geschenk motiviert.

Der Weltspartag wird auch heuer wieder zu einem Ansturm auf die Banken führen, allerdings zu einem von den Finanzinstituten erwünschten. 1,4 Millionen Österreicher wollen am 31. Oktober ihre Bank besuchen, geht aus einer IMAS Studie im Auftrag von Erste Bank und Sparkassen hervor.

Umfrage zeigte Einstellung zum Weltspartag

Für die Studie wurden im August 900 Telefoninterviews geführt, so die Erste Group heute Dienstag in einer Aussendung. Nur 41 Prozent geben an, sie wollten sich das Weltspartagsgeschenk holen. Mit 72 Prozent wird Tradition als Hauptmotiv für den Bankbesuch genannt. 42 Prozent sehen den Weltspartag quasi als Familienereignis, um an diesem Tag mit ihren Kindern oder Enkeln einen Ausflug zu machen.

Die Erste Bank wird im übrigen heuer erstmals nicht mit Weltspartags-Sparangeboten auf den Markt kommen. “Es ist im Moment unerquicklich auf der Sparseite. Wir wollen das nicht mit einer Marketingaktion übertünchen”, hatte Erste Bank-Vorstand Peter Bosek vor einigen Tagen gemeint.

Die Geschichte des Spar-Tages

Der Weltspartag wurde 1924 in Mailand auf dem 1. Internationalen Sparkassenkongress geschaffen und wird in Österreich heuer zum 87. Mal begangen. Die Bevölkerung sollte so auf den Spargedanken aufmerksam gemacht werden. Unter dem NS-Regime wurde der Weltspartag zur Kriegsfinanzierung missbraucht. Nach 1955 erlebte der Weltspartag wieder eine Renaissance unter dem Motto “Gut Haushalten”. 1989 wurde der 31. Oktober offiziell von der UNO zum Weltspartag erklärt – der besonders in Österreich und in Deutschland verankert ist.

(apa/red)



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