Welt-Elite des Springreitens trifft sich beim Vienna Masters in der Krieau

Max Kühner (AUT) auf Cornet Kalua, am Freitag bei den Vienna Masters
Max Kühner (AUT) auf Cornet Kalua, am Freitag bei den Vienna Masters - © APA/HANS PUNZ
Mit hoher Dotation (706.000 Euro) lockt die Global Champions Tour einmal mehr einen Großteil der Welt-Elite im Springreiten zum Vienna Masters. Schauplatz der vorletzten Station ist erstmals die Trabrennbahn in der Krieau.

In der Gesamtwertung führt Rolf-Göran Bengtsson (SWE) fünf Punkte vor der Australierin Edwina Tops-Alexander (AUS). Der Österreicher Max Kühner will erstmals punkten. Beim Höhepunkt des Fünf-Sterne-Turniers, dem mit 300.000 Euro dotierten Grand Prix am Samstag (18.30 Uhr), reitet Vorjahressiegerin Luciana Diniz (POR) um den ersten Saisonerfolg. Der frühere Weltranglisten-Erste und zweifache GCT-Gesamtsieger Scott Brash peilt seinen ersten Erfolg in Wien an.

Welt-Elite gibt sich Stelldichein in der Krieau

Mit dabei sind auch Team-Olympiasieger Kevin Staut (FRA) sowie die Team-Olympia-Zweiten Ludger Beerbaum, Daniel Deusser und Meredith Michaels-Beerbaum sowie deren deutscher Landsmann, Ex-Wien-Sieger Marcus Ehning. Der Weltranglisten-Dritte Simon Delestre (FRA) ist ebenso am Start wie Harrie Smolders (NED), der Sieger in der Vorwoche in Rom.

Sie alle ließen es beim Auftakt am Freitag, einem Zweiphasen-Springen, ruhig angehen, um ihre Pferde an den Reitplatz zu gewöhnen und erhielten zum Teil Strafpunkte wegen Zeitüberschreitung. Nicht so John Whitaker, dem mit Echo of Light die schnellste fehlerfreie Runde gelang. Die Österreicher Gerfried Puck (mit Bo) und Max Kühner (mit Cornet Kalua) klassierten sich auf den Rängen drei und fünf.

Vienna Masters-Hauptbewerb am Samstag

Kühner wird auch am Samstag im Sattel von Cornet Kalua sitzen. “Das Ziel ist es, die zweite Runde zu erreichen”, erklärte der gebürtige Deutsche. Die besten 18 sind im zweiten Umlauf noch dabei und haben die Chance auf Punkte und Preisgeld.

Vor dem Hauptbewerb am Samstag wird The Sixth Sense, das Spitzenpferd von Thomas Frühmann, in die Pension verabschiedet. Der 20-jährige Westfalen-Wallach war 2006 das weltbeste Springpferd gewesen. Frühmann ist Mitorganisator des Vienna Masters. Auch der zweite Evergreen des heimischen Springreitsports kommt nach Wien. Hugo Simon wird am Sonntagnachmittag geehrt.

Bisherige GP-Sieger von Wien: 2012: Penelope Leprevost (FRA) Mylord Carthago; 2013: Gerco Schröder (NED) London; 2014: Marcus Ehning (GER) Plot Blue; 2015: Luciana Diniz (POR) Winningmood

>>Vienna Masters in der Wiener Krieau bildet Rahmen für Frühmann-Abschied

(apa/red)

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