Weiterhin im Anbau gentechnikfrei bleiben

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Klares Bekenntnis zum "Bio-Standort" Vorarlberg.
Klares Bekenntnis zum "Bio-Standort" Vorarlberg. - © Symbolbild/Bilderbox
Bregenz – Landesrat Erich Schwärzler spricht sich einmal mehr klar für die Gentechnikfreiheit der Landwirtschaft in Vorarlberg aus: “Wir wollen weiterhin einen transparenten Weg für unsere Bauern und Konsumenten gehen, um auch im Jahr 2012 sichere, qualitativ hochwertige Lebensmittel aus gentechnikfreiem Anbau zu bieten und auch die Bienen so gut wie möglich zu schützen.”

Nach dem Gesetz über Naturschutz und Landschaftsentwicklung besteht ein grundsätzliches Verbot für das Aussetzen oder Aussäen gentechnisch veränderter Organismen (GVO) in der Natur. “Im Interesse der Eigenverantwortlichkeit und des Selbstschutzes bitte ich jeden Bauern, beim Anbau und in der Aussaat nur gentechnikfreies Saatgut zu verwenden”, so Landesrat Schwärzler. Die Gentechnikfreiheit des gelieferten Saatguts sollte vom Saatguthändler auf dem Sackanhänger des Saatgutes bestätigt werden. Der Sackanhänger bzw. der Lieferschein oder die Rechnung, versehen mit dem Vermerk “gentechnikfrei”, ist für Kontrollzwecke jedenfalls bis zur Vermarktung der Ernteprodukte aufzubewahren. “Auch heuer werden stichprobenweise Kontrollen durchgeführt”, betont Landesrat Schwärzler.

Darüberhinaus ersucht Schwärzler die Landwirte, möglichst auf insektizide Maisbeizmittel zu verzichten, da nicht ausgeschlossen werden kann, dass durch diese Mittel Beeinträchtigungen der Bienen verursacht werden.

Die Stichprobenkontrollen in den vergangenen Jahren haben den Einsatz von gentechnikfreiem Saatgut im Anbau nachgewiesen. Dafür dankt Landesrat Schwärzler den Bauern: “Dieser Weg ist ein klares Signal, dass die Vorarlberger Landwirtschaft die Gentechnik im Anbau nicht braucht, jedoch erwartet, dass der Konsument dies auch durch den bewussten Einkauf von Vorarlberger Lebensmitteln entsprechend honoriert.”

(VLK)

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