Wegen Kainz-Anfrage: Gladbachs Eberl kritisiert Rapid-Sportchef Andreas Müller

Von David Mayr
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Rapid lässt Kainz vorerst nicht zu Mönchengladbach wechseln.
Rapid lässt Kainz vorerst nicht zu Mönchengladbach wechseln. - © APA/Herbert Pfarrhofer
Der deutsche Bundesligist Borussia Mönchengladbach hat das Interesse an Rapids Florian Kainz verloren. Sagt zumindest Sportdirektor Max Eberl und ärgert sich über sein Rapid-Pendant Andreas Müller.

Dicke Luft herrscht derzeit offenbar zwischen dem deutschen Bundesligisten Borussia Mönchengladbach und Österreichs Rekordmeister Rapid Wien. Stein des Anstosses sind dabei die Verhandlungen um Florian Kainz, den der Champions-League-Starter aus unserem Nachbarland gerne diesen Jänner verpflichtet hätte.

Dass das Gladbacher Interesse am grün-weißen Flügelspieler publik wurde, stößt Sportdirektor Max Eberl sauer auf: “Florian Kainz ist ein Spieler, den wir beobachtet haben und wegen dem ich auch mit Andreas Müller (Rapids Sportchef, Anm.) telefoniert habe. Ich verstehe nicht ganz, wenn solche Telefonate dann in die Öffentlichkeit gebracht werden”, ärgert sich Eberl gegenüber Sky Sport News HD.

Müller hatte Anfang Jänner dem Kurier die Gladbacher Anfrage bezüglich eines Transfers noch im Winter bestätigt, jedoch: “Bevor noch irgendeine Zahl gefallen ist, hab’ ich abgesagt”, stellte er damals klar.

Eberl nimmt Gladbach vorerst raus aus dem Kainz-Poker

Kainz’ Vertrag in Wien läuft noch bis Sommer 2017, dennoch ist es äußerst unwahrscheinlich, dass Rapid den 23-Jährigen über die Saison hinaus halten wird können. Mit starken Leistungen im Herbst, auch und vor allem auf internationalem Niveau, hat der offensive Außenbahnspieler Interessenten aus dem Ausland auf den Plan gerufen und auch seine Chancen auf die EURO 2016 in Frankreich signifikant erhöht.

Bereits morgen folgt für unsere Mannschaft der nächste Test, wenn wir um 15:00 Uhr auf den FAC treffen: bit.ly/1Pt0tBqWer von euch schaut bei den Trainingsplätzen beim Happel-Stadion vorbei?Foto: © GEPA.

Posted by SK Rapid Wien on Donnerstag, 14. Januar 2016

Gladbach sei laut Eberl vorerst jedenfalls raus aus dem Poker um den Grazer: “Kainz ist ein super Spieler, sehr interessant, aber wir haben mit Jonas Hofmann diese Personalie jetzt einmal abgeschlossen und sind auf der Außenbahn herausragend besetzt.”

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