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Was passiert, wenn’s passiert ist – Trailer und Kritik zum Film

Was passiert, wenn’s passiert ist – Trailer und Kritik zum Film
Eine Ratgeberverfilmung made in Hollywood: Kirk Jones’ Ensemblefilm “Was passiert, wenn’s passiert ist” basiert auf dem Selbsthilfebestseller “Ein Baby kommt” und reicht in Bezug auf Offenheit, Humor und Sensibilität nicht einmal annähernd an die populäre Vorlage von Heidi Murkoff heran.

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Stattdessen werden die fünf unterschiedlichen Schwangerschaftsszenarien platt nebeneinandergestellt und mit einem Topcast künstlich aufgeblasen – ab Donnerstag im Kino.

Die Ausgangslage für die emotionale Achterbahnfahrt ist simpel: Da gibt es die TV-Trainerin Jules (Cameron Diaz), die von ihrer “Dancing-Star”-Affäre schwanger wird; die junge Verkäuferin Rosie (Anna Kendrick), deren Onenightstand ungewollte Folgen hat; die kontrollwahnhafte Ratgeberautorin Wendy (Elizabeth Banks), die nach vielen Versuchen endlich ein Baby erwartet; die junge Skyler (Brooklyn Decker), die dem reichen Ex-Rennfahrer nicht zuletzt zur Bestätigung seiner Potenz dient; und die unfruchtbare Fotografin Holly (Jennifer Lopez), die sich zu einer Adoption entschließt.

Bedeutungsschwangere Babykomödie: “Was passiert, wenn’s passiert ist”

Naturgemäß dreht sich in diesem Film alles um den mehr oder weniger vorhandenen Kinderwunsch, teilweise sehnsüchtig-karikaturesk in Szene gesetzt, teilweise vor allem bedeutungsschwanger. Regisseur Jones (“Lang lebe Ned Devine!”, “Eine zauberhafte Nanny”) hat sich um eine Mischung aus Drama und Komödie bemüht, dabei aber definitiv keine Kontroverse im Sinn gehabt. So wirkt der fast zweistündige Film von Anfang an konstruiert und zielt im Stile einer überlangen Sitcom deutlich auf ein Fernsehpublikum ab.

Wie so oft bei Episodenfilmen, sind dann auch nicht alle Erzählstränge gleich stark. Cameron Diaz wird mit einer halb garen Story weit unter Wert verschenkt, Jennifer Lopez kämpft mit viel Mühe gegen Klischee- und Kitschwindmühlen, und Anna Kendrick wartet scheinbar nur auf die schicksalhafte Strafe für ihre Skepsis. Zur Auflockerung und Verbindung der ohnehin nur lose verknüpften Fäden dienen indes Chris Rock und seine Daddy-Gang, die mit ihren Sportbuggys im Park (fast) alles cool im Griff haben. Doch allein diese Übergänge zeigen schon, dass eine “Komödie wie aus einem Guss” einfach anders aussieht.

(APA)

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